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Wo die Profite winken

Von Harvey11 Donnerstag 14.08.2025, 10:45

Unternehmen wie Porsche, Deutz und Trumpf wollen in das vielversprechende Geschäft mit Kriegsgerät einsteigen

Bekanntlich hat das Kapital einen Horror vor der Abwesenheit von Profit wie die Natur vor der Leere. Angesichts der schwächelnden Autoindustrie ist es da nur konsequent, wenn sich deutsche Kapitalisten nach anderen Anlagemöglichkeiten umsehen.

Auch das in der Porsche Automobil Holding SE gesammelte Kapital schreit nach frischer Verwendung. Die von den Familien Piëch und Porsche beherrschte Dachgesellschaft, in der die Oligarchen ihre Beteiligung an Volkswagen, Porsche und weiteren Autobauern zusammenfassen, hat am Mittwoch ihre Halbjahreszahlen vorgelegt: 1,1 Milliarden Euro Profit in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025. Eigentlich nicht schlecht, könnte man meinen, allerdings betrug der Profit im Vorjahreszeitraum nahezu das Doppelte. Dementsprechend wurde auch die Gewinnprognose für das gesamte Jahr um 20 bis 30 Prozent nach unten korrigiert.

Dass einzig sich lohnende Geschäft scheint tatsächlich der Krieg zu sein.
Darum ist der ja auch ein guter und wichtiger Kumpel vom Kapitalismus.
Und Sorgen darüber, dass Namen und Image darunter leiden könnte, muss man sich auch nicht machen.
Auch der Firma Boss hat es auch nie geschadet, dass sie früher mal die Uniformen der SS entworfen und geschneidert hat und später ihre teuren Nobelkutten billig von Kindern in Asien hat nähen lassen.


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