»Argentiniens Wirtschaft befinde sich »im freien Fall«, titelte die Tageszeitung Página 12 am Freitag. In der ersten Augustwoche hätten die Supermärkte des Landes Umsatzeinbrüche von durchschnittlich 21 Prozent zu verzeichnen gehabt. Die Schwächung der Kaufkraft durch Sozialraub und Reallohnverluste habe dramatische Auswirkungen, erklären linke Ökonomen und sprechen von einem Szenario, das verheerender sei als die Coronakrise oder die Staatspleite im Jahr 2001. Und während auch viele Geschäftsleute von einer »noch nie dagewesenen Katastrophe« sprechen, erklärt die Regierung: »Das Schlimmste ist vorbei.« Der rechte Staatschef Javier Milei feiert den Rückgang der Inflation auf vier Prozent im Juli als Triumph seiner neoliberalen Politik.«
Der Neoliberalismus:
Rückführung der Staatsquote
Privatisierung ehemals staatlicher Aufgaben
Deregulierung des Kapitalverkehrs
Die EU vergibt nur, Hilfsgelder, wenn sich Länder diesem unterwerfen.
So wird der Staatskasse Geld entzogen, denn er ist nur für die dringend notwendigen Ausgaben zuständig. An anderer Stelle sammelt sich unvorstellbarer Reichtum. Denn Steuern werden dort kaum bezahlt.
Es dauert nicht lange und es setzt der langsame Zerfall jeglicher Infrastruktur ein. Aber womit sollte das auch verhindert werden?
Auch hier wird dieser Fahne nachgelaufen.
Immer wieder zu erkennen wenn verlangt wird, dass sich der Staat aus allen Unternehmensrelevanten Angelegenheiten herauszuhalten habe. Es sei denn es geht ihnen schlecht, die Dividende ihrer Aktionäre sind in Gefahr. Dann ist der Staat plötzlich gefragt.
Und die Bürger: Mir klaane Leud könne doch nix dran ännnern, die mache doch was se wolle.
Man hat auch uns gut dressiert.
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»Argentiniens Wirtschaft befinde sich »im freien Fall«, titelte die Tageszeitung Página 12 am Freitag. In der ersten Augustwoche hätten die Supermärkte des Landes Umsatzeinbrüche von durchschnittlich 21 Prozent zu verzeichnen gehabt. Die Schwächung der Kaufkraft durch Sozialraub und Reallohnverluste habe dramatische Auswirkungen, erklären linke Ökonomen und sprechen von einem Szenario, das verheerender sei als die Coronakrise oder die Staatspleite im Jahr 2001. Und während auch viele Geschäftsleute von einer »noch nie dagewesenen Katastrophe« sprechen, erklärt die Regierung: »Das Schlimmste ist vorbei.« Der rechte Staatschef Javier Milei feiert den Rückgang der Inflation auf vier Prozent im Juli als Triumph seiner neoliberalen Politik.«
Der Neoliberalismus:
Rückführung der Staatsquote
Privatisierung ehemals staatlicher Aufgaben
Deregulierung des Kapitalverkehrs
Die EU vergibt nur, Hilfsgelder, wenn sich Länder diesem unterwerfen.
So wird der Staatskasse Geld entzogen, denn er ist nur für die dringend notwendigen Ausgaben zuständig. An anderer Stelle sammelt sich unvorstellbarer Reichtum. Denn Steuern werden dort kaum bezahlt.
Es dauert nicht lange und es setzt der langsame Zerfall jeglicher Infrastruktur ein. Aber womit sollte das auch verhindert werden?
Auch hier wird dieser Fahne nachgelaufen.
Immer wieder zu erkennen wenn verlangt wird, dass sich der Staat aus allen Unternehmensrelevanten Angelegenheiten herauszuhalten habe. Es sei denn es geht ihnen schlecht, die Dividende ihrer Aktionäre sind in Gefahr. Dann ist der Staat plötzlich gefragt.
Und die Bürger: Mir klaane Leud könne doch nix dran ännnern, die mache doch was se wolle.
Man hat auch uns gut dressiert.
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