Der Verfall der Weltreservewährung Dollar hat sich rasant beschleunigt. Welche Rolle dabei Trump spielt, wie riskant das für Wirtschaft und Finanzmärkte ist - und wie davon Gold profitiert.
»Der Dollar notiert aktuell so niedrig wie seit vier Jahren nicht mehr. Binnen zwölf Monaten ist die US-Devise um über zehn Prozent gefallen, zuletzt hatte sich der Dollar-Verfall rasant beschleunigt: Am Dienstag rauschte der Greenback gegenüber einem Währungskorb um 1,3 Prozent nach unten. Es war der größte Tagesverlust seit April letzten Jahres, als Trump seine weitreichenden Zollpläne ankündigte und damit einen weltweiten Ausverkauf an den Finanzmärkten auslöste.
Seit dem Kursrutsch am Dienstag konnte der Dollar keinen nennenswerten Boden gutmachen. Im Gegenzug gewann auch der Euro zum Dollar massiv an Wert: Erstmals seit vier Jahren übersprang die europäische Gemeinschaftswährung die Marke von 1,20 Dollar.
"Dem Dollar geht es großartig" - das war die Antwort von Donald Trump auf die Frage eines Journalisten zur anhaltenden Dollar-Schwäche. Damit gab der US-Präsident dem Greenback Anfang der Woche den letzten Stoß, um den Euro-Dollar-Kurs über die Marke von 1,20 Dollar zu katapultieren.
Überhaupt machen Devisen-Experten in erster Linie die immer unberechenbare Politik Trumps - inklusive der Diskussionen rund um Grönland und der Zwischenfälle in Minneapolis - für den jüngsten Kursrutsch des Dollar verantwortlich.
Hinzu kommen die wiederholten Angriffe Trumps auf die Unabhängigkeit der Notenbank Federal Reserve (Fed) - und die wachsende Schuldenlast der USA. Diese beträgt aktuell mehr als 38 Billionen Dollar. Das übertrifft sogar die Wirtschaftsleistung: Die Schuldenquote liegt bei mehr als 120 Prozent des Bruttoinlandprodukts: Das ist einer der höchsten Werte weltweit.
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Dem Dollar geht es gut sagt Trump. Er meint damit wohl, dass er genug davon hat. Aber sonst scheint ihm dessen Schicksal nicht zu interessieren.
Vermutlich würde es der große Weltenlenker nicht verstehen.
Die Klagen aus dem Ausland? Die sind Musik in seinen Ohren. Denn dann sind sie reif für neue Forderungen von ihm.
Die Welt wird sich etwas überlegen müssen. Auch über Grenzen hinweg.
Der Verfall der Weltreservewährung Dollar hat sich rasant beschleunigt. Welche Rolle dabei Trump spielt, wie riskant das für Wirtschaft und Finanzmärkte ist - und wie davon Gold profitiert.
»Der Dollar notiert aktuell so niedrig wie seit vier Jahren nicht mehr. Binnen zwölf Monaten ist die US-Devise um über zehn Prozent gefallen, zuletzt hatte sich der Dollar-Verfall rasant beschleunigt: Am Dienstag rauschte der Greenback gegenüber einem Währungskorb um 1,3 Prozent nach unten. Es war der größte Tagesverlust seit April letzten Jahres, als Trump seine weitreichenden Zollpläne ankündigte und damit einen weltweiten Ausverkauf an den Finanzmärkten auslöste.
Seit dem Kursrutsch am Dienstag konnte der Dollar keinen nennenswerten Boden gutmachen. Im Gegenzug gewann auch der Euro zum Dollar massiv an Wert: Erstmals seit vier Jahren übersprang die europäische Gemeinschaftswährung die Marke von 1,20 Dollar.
"Dem Dollar geht es großartig" - das war die Antwort von Donald Trump auf die Frage eines Journalisten zur anhaltenden Dollar-Schwäche. Damit gab der US-Präsident dem Greenback Anfang der Woche den letzten Stoß, um den Euro-Dollar-Kurs über die Marke von 1,20 Dollar zu katapultieren.
Überhaupt machen Devisen-Experten in erster Linie die immer unberechenbare Politik Trumps - inklusive der Diskussionen rund um Grönland und der Zwischenfälle in Minneapolis - für den jüngsten Kursrutsch des Dollar verantwortlich.
Hinzu kommen die wiederholten Angriffe Trumps auf die Unabhängigkeit der Notenbank Federal Reserve (Fed) - und die wachsende Schuldenlast der USA. Diese beträgt aktuell mehr als 38 Billionen Dollar. Das übertrifft sogar die Wirtschaftsleistung: Die Schuldenquote liegt bei mehr als 120 Prozent des Bruttoinlandprodukts: Das ist einer der höchsten Werte weltweit.
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Vermutlich würde es der große Weltenlenker nicht verstehen.
Die Klagen aus dem Ausland? Die sind Musik in seinen Ohren. Denn dann sind sie reif für neue Forderungen von ihm.
Die Welt wird sich etwas überlegen müssen. Auch über Grenzen hinweg.