Die schwarz-rote Bundesregierung setzt auf Wachstum. Doch der Anstieg der Energiepreise wegen des Iran-Kriegs könnte einen Strich durch die Rechnung machen. Was bedeutet das für Wirtschaft und Politik?
»Nach Jahren wirtschaftlicher Schwäche endlich wieder Wachstum - das ist die Hoffnung der Bundesregierung. Von ermutigenden Signalen sprach noch vor wenigen Wochen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. "Vor uns liegt die Chance, wieder Fahrt aufzunehmen", sagte die CDU-Politikerin.
Zuvor hatten auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) immer wieder betont, wie wichtig für sie die Rückkehr zu Wirtschaftswachstum sei. Nicht zuletzt ist Wachstum auch mit höheren Steuereinnahmen verbunden, die die Politik angesichts drohender Haushaltslöcher unbedingt braucht.
Doch inzwischen gibt es Zweifel, ob das mit dem Aufschwung so locker klappt. Die jüngsten Daten zum Export und zur Auftragslage der deutschen Industrie sind enttäuschend ausgefallen. Dazu kommen nun die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs. Vor allem der höhere Energiepreis belastet: Für die Unternehmen steigen die Kosten, zudem könnten die höheren Kosten an den Zapfsäulen der Konsumlaune der Verbraucher zumindest kurzfristig einen Dämpfer verpassen.
Dazu kommt der Faktor Unsicherheit, sagt Oliver Holtemöller vom Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH): "Wir wissen nicht, wie lange dieser Konflikt andauern wird." Und diese Unsicherheit könnte sich auch negativ auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen auswirken.
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Irgendwann sollte man sich darauf einigen, für was man steht.
Wer die Bomben auf den Iran und die Ermordung der Staatsführung bejubelt, der sollte mit Folgen rechnen. Die jetzt befürchten kommt etwas spät.
So ist das nun mal. Erst erklärt man einen bisher stets zuverlässigen günstigen Lieferanten von Rohstoffen zum ewigen Feind, lässt sich vom ewigen Freund zum Kauf seiner überteuerter schmutziger Rohstoffe zwingen, und der hat nichts andere zu tun, als sich mit der Welt anzulegen und mit Krieg zu überziehen.
Weitsichtbrillen? Unsere Politiker tragen vermutlich Blindenbrillen.
Die schwarz-rote Bundesregierung setzt auf Wachstum. Doch der Anstieg der Energiepreise wegen des Iran-Kriegs könnte einen Strich durch die Rechnung machen. Was bedeutet das für Wirtschaft und Politik?
»Nach Jahren wirtschaftlicher Schwäche endlich wieder Wachstum - das ist die Hoffnung der Bundesregierung. Von ermutigenden Signalen sprach noch vor wenigen Wochen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. "Vor uns liegt die Chance, wieder Fahrt aufzunehmen", sagte die CDU-Politikerin.
Zuvor hatten auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) immer wieder betont, wie wichtig für sie die Rückkehr zu Wirtschaftswachstum sei. Nicht zuletzt ist Wachstum auch mit höheren Steuereinnahmen verbunden, die die Politik angesichts drohender Haushaltslöcher unbedingt braucht.
Doch inzwischen gibt es Zweifel, ob das mit dem Aufschwung so locker klappt. Die jüngsten Daten zum Export und zur Auftragslage der deutschen Industrie sind enttäuschend ausgefallen. Dazu kommen nun die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs. Vor allem der höhere Energiepreis belastet: Für die Unternehmen steigen die Kosten, zudem könnten die höheren Kosten an den Zapfsäulen der Konsumlaune der Verbraucher zumindest kurzfristig einen Dämpfer verpassen.
Dazu kommt der Faktor Unsicherheit, sagt Oliver Holtemöller vom Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH): "Wir wissen nicht, wie lange dieser Konflikt andauern wird." Und diese Unsicherheit könnte sich auch negativ auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen auswirken.
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So ist das nun mal. Erst erklärt man einen bisher stets zuverlässigen günstigen Lieferanten von Rohstoffen zum ewigen Feind, lässt sich vom ewigen Freund zum Kauf seiner überteuerter schmutziger Rohstoffe zwingen, und der hat nichts andere zu tun, als sich mit der Welt anzulegen und mit Krieg zu überziehen.
Weitsichtbrillen? Unsere Politiker tragen vermutlich Blindenbrillen.