Ukraine: Britischer Premier schließt Vertrag über »100jährige Partnerschaft«
Vier Tage vor der Vereidigung Donald Trumps als US-Präsident traf der britische Premierminister Keir Starmer (Labour) am Donnerstag zu seinem ersten Besuch seit Amtsbeginn im Juli 2024 in Kiew ein. Der Besuch war in Kiew lange erwartet worden. Laut einer Pressemitteilung der Regierung in London schloss Starmer mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij einen »Meilensteinvertrag« über eine »100jährige Partnerschaft«. Das Abkommen sieht eine Zusammenarbeit unter anderem gegen russische Schifffahrt in der Ostsee, im Schwarzen und im Asowschen Meer vor sowie bei technologischen Entwicklungen, etwa bei Drohnen. London bot außerdem ein System zum Aufspüren von Getreide an, das aus von Russland kontrollierten ukrainischen Gebieten exportiert wird. Wörtlich heißt es in der britischen Regierungsmitteilung zum aus der 100-Jahre-Perspektive wahrscheinlich wichtigsten Punkt im Abkommen: »Darüber hinaus festigt es die Position Großbritanniens als bevorzugter Partner für den ukrainischen Energiesektor, die Strategie für kritische Mineralien und die Produktion von grünem Stahl.« Bisher hatten vor allem deutsche Politiker Interesse an Lithium und anderen wichtigen Rohstoffen aus der Ukraine geäußert.
Jetzt muss aber die EU was tun. Denn wie kommen die Briten dazu, solch einen weitereichenden Vertrag mit der Ukraine abzuschließen?
Immerhin gehört die Ukraine doch zu Europa, von dem sich die Briten selber ausgeschlossen haben.
Und was später Trump noch sagen wird muss abgewartet werden.
Der macht gerade Pläne darüber, was alles noch in die USA aufgenommen werden soll. Der zeigt dann Putin wie so was funktioniert.
Aber es zeigt, des geht nur um Machtansprüche und billige Bodenschätze.
Um sonst nichts.
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Ukraine: Britischer Premier schließt Vertrag über »100jährige Partnerschaft«
Vier Tage vor der Vereidigung Donald Trumps als US-Präsident traf der britische Premierminister Keir Starmer (Labour) am Donnerstag zu seinem ersten Besuch seit Amtsbeginn im Juli 2024 in Kiew ein. Der Besuch war in Kiew lange erwartet worden. Laut einer Pressemitteilung der Regierung in London schloss Starmer mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij einen »Meilensteinvertrag« über eine »100jährige Partnerschaft«. Das Abkommen sieht eine Zusammenarbeit unter anderem gegen russische Schifffahrt in der Ostsee, im Schwarzen und im Asowschen Meer vor sowie bei technologischen Entwicklungen, etwa bei Drohnen. London bot außerdem ein System zum Aufspüren von Getreide an, das aus von Russland kontrollierten ukrainischen Gebieten exportiert wird. Wörtlich heißt es in der britischen Regierungsmitteilung zum aus der 100-Jahre-Perspektive wahrscheinlich wichtigsten Punkt im Abkommen: »Darüber hinaus festigt es die Position Großbritanniens als bevorzugter Partner für den ukrainischen Energiesektor, die Strategie für kritische Mineralien und die Produktion von grünem Stahl.« Bisher hatten vor allem deutsche Politiker Interesse an Lithium und anderen wichtigen Rohstoffen aus der Ukraine geäußert.
Jetzt muss aber die EU was tun. Denn wie kommen die Briten dazu, solch einen weitereichenden Vertrag mit der Ukraine abzuschließen?
Immerhin gehört die Ukraine doch zu Europa, von dem sich die Briten selber ausgeschlossen haben.
Und was später Trump noch sagen wird muss abgewartet werden.
Der macht gerade Pläne darüber, was alles noch in die USA aufgenommen werden soll. Der zeigt dann Putin wie so was funktioniert.
Aber es zeigt, des geht nur um Machtansprüche und billige Bodenschätze.
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