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Wehrpflicht als »Gamechanger«

Von Harvey11 Samstag 31.05.2025, 10:13

Armee muss auf 260.000 Soldaten aufwachsen, fordert der Chef des Bundeswehr-Verbandes. Zur Not auch ohne Freiwilligkeit

Der Vorsitzende des »Deutschen Bundeswehr-Verbandes«, André Wüstner, ruft wieder einmal nach mehr Soldaten. In einem am Freitag veröffentlichten Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland fordert der Chef der einflussreichen Soldatenlobby, »dass die aktive Truppe schrittweise auf bis zu 260.000 Soldaten aufwachsen müsste«. Die genaue Zahl hänge davon ab, was auf dem nächsten NATO-Gipfel, der Ende Juni in Den Haag stattfindet, beschlossen wird. Er gehe aber davon aus, dass »zwischen 40.000 und 60.000 Soldaten zusätzlich« benötigt werden. Aufbauend darauf müsse dann »gleichzeitig eine leistungsfähige Reserve entwickelt werden«, um auf die von Generalinspekteur Carsten Breuer genannte Zahl von insgesamt 460.000 Soldaten zu kommen.

Man könnte darüber schmunzeln, dass ausgerechnet die, welche dem Land seit Jahren die neoliberale Schrumpfkur verordnet haben, jetzt über die Folgen plärren. Was ist denn passiert, dass sie jetzt alle nach Krieg rufen? Wen haben sie den verärgert? We, stiegen die Fürze zu hoch in den Kopf?
Sind die Eliten tatsächlich so dämlich, dass ihnen das kleine Einmaleins fremd geworden ist? Jetzt sehen sie sich gezwungen, uns täglich mit Drohungen zu unterhalten.
Großes Kino.


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