Von Harvey11
Freitag 06.09.2024, 09:25 – geändert Freitag 06.09.2024, 09:55
Deutschland will Traum von Dekarbonisierung auf Kosten der Menschen in Namibia verwirklichen.
In der namibischen Hauptstadt Windhoek endete am Donnerstag ein dreitägiger Wasserstoffgipfel (»Global African Hydrogen Summit«). Führende Politiker afrikanischer Staaten trafen dort etwa auf Vertreter von Thyssen-Krupp und Siemens. Globale Beraterfirmen waren vor Ort, und auch das Bundeswirtschaftsministerium machte sich bei dem Gipfel stark für das Megaprojekt »Hyphen«. In dessen Rahmen sollen bis zum Ende des Jahrzehnts eine Million Tonnen des grünen Wasserstoffderivats Ammoniak hergestellt werden. Für den Export nach Europa. RWE hat bereits einen Abnahmevertrag unterzeichnet. Noch ist aber nicht alles in trockenen Tüchern.
Das riecht nun an allen Ecken nach Neokolonialismus.
Da scheint sich tatsächlich nichts geändert zu haben.
Wieviel Geld ist da wohl wieder geflossen?
Was zählt ist der eigene Gewinn, egal auf wessen Kosten.
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In der namibischen Hauptstadt Windhoek endete am Donnerstag ein dreitägiger Wasserstoffgipfel (»Global African Hydrogen Summit«). Führende Politiker afrikanischer Staaten trafen dort etwa auf Vertreter von Thyssen-Krupp und Siemens. Globale Beraterfirmen waren vor Ort, und auch das Bundeswirtschaftsministerium machte sich bei dem Gipfel stark für das Megaprojekt »Hyphen«. In dessen Rahmen sollen bis zum Ende des Jahrzehnts eine Million Tonnen des grünen Wasserstoffderivats Ammoniak hergestellt werden. Für den Export nach Europa. RWE hat bereits einen Abnahmevertrag unterzeichnet. Noch ist aber nicht alles in trockenen Tüchern.
Das riecht nun an allen Ecken nach Neokolonialismus.
Da scheint sich tatsächlich nichts geändert zu haben.
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