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Was sind die Ziele der US-Politik?

Von Harvey11 Donnerstag 03.10.2024, 09:01 – geändert Donnerstag 03.10.2024, 09:53

Was sind die Ziele der US-Politik?
Der völkerrechtswidrige Überfall der USA auf den Irak brachte über eine Million tote Iraker und mehr als vier Millionen Vertriebene. Bis heute hungern dort Millionen Menschen und die Hälfte der Iraker lebt in äußerster Armut. Obwohl die irakische Regierung bereits mehrmals die US-Armee aufgefordert hat, das Land zu verlassen, sind dort immer noch etwa 2500 Soldaten stationiert. Gab es von irgendwoher Rufe, den zuständigen US-Präsidenten Bush anzuklagen oder gar die USA zu sanktionieren? Die westlichen Medien schweigen da nur.
Dieser offene Bruch des Völkerrechts war ja nicht der einzige Fall der US-Außenpolitik, sondern entspricht der Regel. Die zahllosen militärischen Interventionen in fremde Länder nach dem 2. Weltkrieg folgen nicht den Regeln der UN oder des internationalen Rechts, sondern nach ihren eigenen Spielregeln - was uns nutzt ist richtig.
Wie wird es weitergehen?
Die Ziele benannte Samuel Huntington 1999 ganz offen:
»die Interessen der amerikanischer Unternehmen unter den Schlagwörtern „freier Handel“ und „offene Märkte“ zu fördern; die Politik der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds so zu gestalten, dass diese eben diesen Unternehmensinteressen dient; (…) und andere Staaten zu zwingen, eine Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik zu verfolgen, die amerikanischen Wirtschaftsinteressen entgegenkommt: amerikanische Waffenverkäufe ins Ausland zu fördern, während sie gleichzeitig vergleichbare Verkäufe seitens anderer Staaten zu verhindern suchen; (…) bestimmte Länder als Schurkenstaaten einstufen und sie damit aus globalen Institutionen auszuschließen, weil sie sich weigern, amerikanischen Wünschen nachzugeben.«
Samuel P. Huntington, »Die einsame Supermacht«, in: Foreign Affairs, March/April 1999, deutsch in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 5/1999, S. 548 ff.

Jetzt kann man sich wieder bemühen, was man daran kritikwürdig finden kann.
Die Quelle oder sogar der Name Huntington? Hat der mal einen Kaugummi gestohlen? Immerhin war er Berater des US-Außenministeriums, er kennt sich also aus in dem Geschäft.
Als Whistleblower würde ich ihn aber nicht bezeichnen. Er hat ja nichts verraten.
Denn wer es durfte bzw. wer es wollte, der hat das schon erkannt.

Hier der Download-Link zum ganzen Artikel im Hintergrund 9/10 24


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