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Warum ich auf Mittelstrecken nicht Zug fahre ...

Von Feierabend-Mitglied 03.12.2023, 16:18 – geändert 03.12.2023, 16:41

erklärt Felix von Leitner.

Ich hoffe, er toleriert meine Vollquote:

"Ich habe gestern einen Ausflug nach Dresden gemacht. Die Züge zwischen Cottbus und Dresden sind notorisch überfüllt. So überfüllt, dass wenn man die Kapazität verdoppeln würde, immer noch Passagiere stehen müssten.
Kennt jemand jemanden bei der Bahn? Denen müsste mal jemand erklären, dass sie mehr Geld verdienen, wenn sie mehr Wagen anhängen. Die Zugfrequenz könnte man auch mal verdoppeln oder verdreifachen, aber das würde ja mehr Personal benötigen.

Bei der Rückreise mussten wir dann hilflos zwei vollen Zügen am ohne uns Abfahren zugucken und haben dann verzweifelt eine Umgehung über Leipzig probiert. Von Leipzig aus nimmt man dann eine S-Bahn nach Dessau und von dort gibt es einen Zug nach Berlin. Die S-Bahn war so krass überfüllt, dass die Türen nicht schließen wollten, weil sich drinnen auch auf den Stehplätzen die Leute mehrlagig lagerten.

Aus dem Zug zeigte die Bahn-App dann an, dass der Zug nach Berlin schon weg ist. Der Zug war aber nicht weg. In einem revolutionären Akt hat der Zug dort gewartet (letzter Zug in Richtung Berlin an dem Tag) und uns doch noch sicher nach Berlin gebracht. "Abfahrt" in Dresden: halb sieben. Ankunft in Berlin: ein Uhr nachts.

An dieser Stelle daher einen herzlichen Dank an den Zugführer von dem Regionalexpress, der uns nicht in Dessau hat stranden lassen. Und ein herzliches Fuck You an die Streckenplaner bei der Deutschen Bahn."
blog.fefe.de

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