Warum Europa plötzlich wieder mit Putin reden will
Von Harvey11
Dienstag 10.02.2026, 13:25 – geändert Dienstag 10.02.2026, 13:52
EU-Sondergesandter für Russland: Warum Europa plötzlich wieder mit Putin reden will
Die Europäische Union steht vor einer überraschenden Kehrtwende: Fast vier Jahre lang galt Wladimir Putin in Europa als Paria, mit dem man nicht spricht. Diplomatische Isolation war die Devise, geschlossene Reihen das Gebot der Stunde. Doch diese Einigkeit bröckelt: Die Liste der EU-Länder, die direkte Gespräche mit Moskau fordern, wird beinahe täglich länger. Frankreich, Italien, Österreich, Tschechien, Estland, Lettland und Luxemburg haben sich in den vergangenen Tagen für die Reaktivierung der Gesprächskanäle mit dem Kreml gezeigt.
Denn die Sorge ist groß, dass die USA und Russland die Zukunft des europäischen Kontinents allein verhandeln. Nun ist eine hitzige Debatte um direkte Gespräche mit Moskau entbrannt. Denn es wäre das Ende der diplomatischen Isolation Putins durch den Westen.
www.rnd.de/ ... /eu-sondergesandter-fuer-russland-warum-europa-ploetzlich-wieder-mit-putin-reden-will-EZ3QJCPGZFCNZJGVD7AJK5NL24.html
Es ist interessant, wer da alles plötzlich mit Putin reden will. Sogar Estland, Lettland, die doch nach unseren Medien ganz oben auf Putins Speisekarte stehen sollen. Die scheinen das völlig anders zu sehen oder haben keine Infos vom BND. Sogar die Sanktionsexpertin von der Leyen soll sich eifrig um einen Termin bewerben.
Ob das Merz gefällt? Dem liegt bereits Macron schwer im Magen. Merz will Putin nicht aus der Isolierung befreien. Er will ihn weiterhin einkreisen. Wenn es sein muss, dann alleine.
Das kann er mit lauter Stimme verkünden. Er, der jede Sanktion begrüßt, der so gerne russische Milliarden klauen würde, der Russland keinerlei eigene Interessen zugestehen will, der findet auf der Besucherliste in den nächsten Jahren keinen Platz. Falls er überhaupt noch so lange im Amt ist.
Trump ist Trump, aber hier hat er erkannt wie es läuft. Die Ukraine hat er in die treuen Hände der Europäer gelegt und wie es scheint, wird die Patenschaft auf Deutschland übergehen. Trump hat den Traum von NATO-Truppen und US-Raketen mit verdammt kurzer Vorwarnzeit in der Ukraine längst begraben.
Nur Merz scheint ihn immer noch zu träumen. Darum ist er auch bereit, weiter den Geldhahn offen zu lassen. Die Angst vor der Beichte, dass Milliarden in den Sand gesetzt wurden, scheint so groß zu sein, dass er weitere Millionen nachwerfen will. Weil die Russen kommen. An diesem Märchen hält er unbeirrt fest. Derweil suchen die Europäer ihre eigenen Wege mit Russland.
Die Verbündeten von Selenskyj werden immer weniger. Es ist immer schlimm, wenn man aus schönen Träumen gerissen wird. Besonders wenn das Erwachen teuer wird. Versprochen wurde doch etwas ganz anderes.
Aber die Deutschen werden Ersatz liefern. Eventuell nur noch bis zum Jahresende.
EU-Sondergesandter für Russland: Warum Europa plötzlich wieder mit Putin reden will
Die Europäische Union steht vor einer überraschenden Kehrtwende: Fast vier Jahre lang galt Wladimir Putin in Europa als Paria, mit dem man nicht spricht. Diplomatische Isolation war die Devise, geschlossene Reihen das Gebot der Stunde. Doch diese Einigkeit bröckelt: Die Liste der EU-Länder, die direkte Gespräche mit Moskau fordern, wird beinahe täglich länger. Frankreich, Italien, Österreich, Tschechien, Estland, Lettland und Luxemburg haben sich in den vergangenen Tagen für die Reaktivierung der Gesprächskanäle mit dem Kreml gezeigt.
Denn die Sorge ist groß, dass die USA und Russland die Zukunft des europäischen Kontinents allein verhandeln. Nun ist eine hitzige Debatte um direkte Gespräche mit Moskau entbrannt. Denn es wäre das Ende der diplomatischen Isolation Putins durch den Westen.
www.rnd.de/ ... /eu-sondergesandter-fuer-russland-warum-europa-ploetzlich-wieder-mit-putin-reden-will-EZ3QJCPGZFCNZJGVD7AJK5NL24.html
Es ist interessant, wer da alles plötzlich mit Putin reden will. Sogar Estland, Lettland, die doch nach unseren Medien ganz oben auf Putins Speisekarte stehen sollen. Die scheinen das völlig anders zu sehen oder haben keine Infos vom BND. Sogar die Sanktionsexpertin von der Leyen soll sich eifrig um einen Termin bewerben.
Ob das Merz gefällt? Dem liegt bereits Macron schwer im Magen. Merz will Putin nicht aus der Isolierung befreien. Er will ihn weiterhin einkreisen. Wenn es sein muss, dann alleine.
Das kann er mit lauter Stimme verkünden. Er, der jede Sanktion begrüßt, der so gerne russische Milliarden klauen würde, der Russland keinerlei eigene Interessen zugestehen will, der findet auf der Besucherliste in den nächsten Jahren keinen Platz. Falls er überhaupt noch so lange im Amt ist.
Trump ist Trump, aber hier hat er erkannt wie es läuft. Die Ukraine hat er in die treuen Hände der Europäer gelegt und wie es scheint, wird die Patenschaft auf Deutschland übergehen. Trump hat den Traum von NATO-Truppen und US-Raketen mit verdammt kurzer Vorwarnzeit in der Ukraine längst begraben.
Nur Merz scheint ihn immer noch zu träumen. Darum ist er auch bereit, weiter den Geldhahn offen zu lassen. Die Angst vor der Beichte, dass Milliarden in den Sand gesetzt wurden, scheint so groß zu sein, dass er weitere Millionen nachwerfen will. Weil die Russen kommen. An diesem Märchen hält er unbeirrt fest. Derweil suchen die Europäer ihre eigenen Wege mit Russland.
Die Verbündeten von Selenskyj werden immer weniger. Es ist immer schlimm, wenn man aus schönen Träumen gerissen wird. Besonders wenn das Erwachen teuer wird. Versprochen wurde doch etwas ganz anderes.
Aber die Deutschen werden Ersatz liefern. Eventuell nur noch bis zum Jahresende.