Frieden ist schön. Jeder will ihn. Wenn er wie in der Ukraine außer Reichweite gerückt ist, wird es schwierig. Dann wird erbittert gestritten über den richtigen Weg.
So geht auch jetzt ein tiefer Riss durch den Teil der deutschen Gesellschaft, der sich „friedensbewegt“ nennt. Der Krieg in der Ukraine spaltet jene, die es am wenigsten wollen. Das sei „ganz schön heftig“, sagt Daniel Becker, Aktivist und Vorstandsmitglied von IPPNW, einem seit den 1980er Jahren aktiven internationalen Zusammenschluss von Medizinern und Medizinerinnen gegen den Atomkrieg. Leute, die für eine Verhandlungslösung einträten, würden als „Putin-Freunde“ verunglimpft und andere, die sich nach langem Zögern für Waffenlieferungen einsetzten, müssten sich Sätze anhören wie: „Ihr wollt Krieg!“
Frieden ist schön. Jeder will ihn. Wenn er wie in der Ukraine außer Reichweite gerückt ist, wird es schwierig. Dann wird erbittert gestritten über den richtigen Weg.
So geht auch jetzt ein tiefer Riss durch den Teil der deutschen Gesellschaft, der sich „friedensbewegt“ nennt. Der Krieg in der Ukraine spaltet jene, die es am wenigsten wollen. Das sei „ganz schön heftig“, sagt Daniel Becker, Aktivist und Vorstandsmitglied von IPPNW, einem seit den 1980er Jahren aktiven internationalen Zusammenschluss von Medizinern und Medizinerinnen gegen den Atomkrieg. Leute, die für eine Verhandlungslösung einträten, würden als „Putin-Freunde“ verunglimpft und andere, die sich nach langem Zögern für Waffenlieferungen einsetzten, müssten sich Sätze anhören wie: „Ihr wollt Krieg!“
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www.tagesspiegel.de/ ... /in-zeiten-des-krieges-warum-der-frieden-so-umkampft-ist-9619196.html