Das Szenario der Parlamentswahl in Georgien am Sonnabend spricht allen Vorstellungen Hohn, nach denen in Georgien 1991 die »Unabhängigkeit« ausgebrochen sei und es dem Land freistehe, über seinen politischen Weg zu entscheiden. EU und USA haben vor der Wahl in einem bisher nicht erlebten Ausmaß deutlich gemacht, wen sie als Wahlsieger sehen wollen: die disparate und gespaltene, aber jedenfalls prowestliche und antirussische Opposition.
Scheinbar geht es darum, alle Auslandsverbindungen Russlands zu kappen und die Länder sich selbst untertan zu machen. Die Menschen in diesen Ländern interessieren dabei nicht.
Da mischt man sich auch in in dortige Wahlkämpfe ein und macht Wahlversprechen.
Dabei übersieht man so nebenbei, dass man das Einmischen in fremde Wahlkämpfe immer gerne Russland vorwirft.
Will man denn nicht anders, besser sein?
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Scheinbar geht es darum, alle Auslandsverbindungen Russlands zu kappen und die Länder sich selbst untertan zu machen. Die Menschen in diesen Ländern interessieren dabei nicht.
Da mischt man sich auch in in dortige Wahlkämpfe ein und macht Wahlversprechen.
Dabei übersieht man so nebenbei, dass man das Einmischen in fremde Wahlkämpfe immer gerne Russland vorwirft.
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