Von Harvey11
Mittwoch 18.02.2026, 10:53 – geändert Mittwoch 18.02.2026, 10:55
VW-Boss plant »neues Sparprogramm« mit betriebsbedingten Kündigungen und Werksschließungen. IG Metall und Linke pochen auf Beschäftigungsgarantie und Standortsicherung
»Die Bosse drücken weiter aufs Tempo, verschärfen den Kürzungskurs: bei Volkswagen. Vorstandschef Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz wollen Medienberichten zufolge ein »neues Sparprogramm« auflegen, mit einem Volumen von – astronomisch klingenden – 60 Milliarden Euro. Damit würden die Kosten bis 2028 um 20 Prozent gesenkt – konzernweit. Selbst betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen würden beim größten deutschen Autobauer nicht ausgeschlossen, berichtete Welt.de am Dienstag und stützt sich dabei auf Angaben des Manager Magazins vom Vortag.
Szenarien wie Produktionsstillegungen und Betriebsbrachen will ein Unternehmenssprecher am Dienstag gegenüber jW nicht bestätigen – und gibt sich geheimniskrämerisch. Man befinde sich in der »Quiet Period« (Schweigephase), könne nichts zu Finanzthemen sagen, die sich auf den Aktienkurs auswirken könnten. Anlegerschutz ist das. Nur so viel: Bereits vor drei Jahren habe die VW Group »mit einem operativen Zukunftsprogramm begonnen«. Seitdem seien Einsparungen in zweistelliger Milliarden-Euro-Höhe erreicht worden, um »geopolitische Gegenläufer abzufedern«: Absatzflaute in China, US-Zollpolitik, internationaler Konkurrenzdruck. Der Showdown dürfte auf der Jahrespressekonferenz am 10. März sein, dann werde CEO Blume »einen Zwischenstand kommunizieren«.
Unverständlich – zumal Ende 2024 Gesamtbetriebsrat, IG Metall (IGM) und VW-Vorstand erst einen »Dezemberkompromiss« ausgehandelt hatten. Inhalt: Vernichtung von rund 35.000 Jobs bis 2030 allein hierzulande – »sozialverträglich« mittels Altersteilzeit, Vorruhestand, Fluktuation. Im Gegenzug hätten Blume & Co. zugesichert, auf Kündigungswellen und Fabrikdemontage zu verzichten. Nun scheinen Beschäftigungsgarantie und Standortsicherung wieder zur Disposition zu stehen..................«
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Es ist nun mal so, Fehler im Management müssen die Arbeitnehmer ausbaden.
Und wenn dann die Regierung gezwungen wird, von billiger Energie auf viel teurere umzusteigen, dann wird die Sache noch verschlimmert.
Massenentlassungen kennt man schon. Aber Betriebsschließungen bedeuten, dass keine Besserung erwartet wird.
Und das den Arbeitern von VW, denen man wahrlich keine unverschämten Forderungen vorwerfen kann.
Das Heer der Faulenzer wird immer größer.
VW-Boss plant »neues Sparprogramm« mit betriebsbedingten Kündigungen und Werksschließungen. IG Metall und Linke pochen auf Beschäftigungsgarantie und Standortsicherung
»Die Bosse drücken weiter aufs Tempo, verschärfen den Kürzungskurs: bei Volkswagen. Vorstandschef Oliver Blume und Finanzvorstand Arno Antlitz wollen Medienberichten zufolge ein »neues Sparprogramm« auflegen, mit einem Volumen von – astronomisch klingenden – 60 Milliarden Euro. Damit würden die Kosten bis 2028 um 20 Prozent gesenkt – konzernweit. Selbst betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen würden beim größten deutschen Autobauer nicht ausgeschlossen, berichtete Welt.de am Dienstag und stützt sich dabei auf Angaben des Manager Magazins vom Vortag.
Szenarien wie Produktionsstillegungen und Betriebsbrachen will ein Unternehmenssprecher am Dienstag gegenüber jW nicht bestätigen – und gibt sich geheimniskrämerisch. Man befinde sich in der »Quiet Period« (Schweigephase), könne nichts zu Finanzthemen sagen, die sich auf den Aktienkurs auswirken könnten. Anlegerschutz ist das. Nur so viel: Bereits vor drei Jahren habe die VW Group »mit einem operativen Zukunftsprogramm begonnen«. Seitdem seien Einsparungen in zweistelliger Milliarden-Euro-Höhe erreicht worden, um »geopolitische Gegenläufer abzufedern«: Absatzflaute in China, US-Zollpolitik, internationaler Konkurrenzdruck. Der Showdown dürfte auf der Jahrespressekonferenz am 10. März sein, dann werde CEO Blume »einen Zwischenstand kommunizieren«.
Unverständlich – zumal Ende 2024 Gesamtbetriebsrat, IG Metall (IGM) und VW-Vorstand erst einen »Dezemberkompromiss« ausgehandelt hatten. Inhalt: Vernichtung von rund 35.000 Jobs bis 2030 allein hierzulande – »sozialverträglich« mittels Altersteilzeit, Vorruhestand, Fluktuation. Im Gegenzug hätten Blume & Co. zugesichert, auf Kündigungswellen und Fabrikdemontage zu verzichten. Nun scheinen Beschäftigungsgarantie und Standortsicherung wieder zur Disposition zu stehen..................«
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Es ist nun mal so, Fehler im Management müssen die Arbeitnehmer ausbaden.
Und wenn dann die Regierung gezwungen wird, von billiger Energie auf viel teurere umzusteigen, dann wird die Sache noch verschlimmert.
Massenentlassungen kennt man schon. Aber Betriebsschließungen bedeuten, dass keine Besserung erwartet wird.
Und das den Arbeitern von VW, denen man wahrlich keine unverschämten Forderungen vorwerfen kann.
Das Heer der Faulenzer wird immer größer.