Von Harvey11
Mittwoch 30.04.2025, 09:21 – geändert Mittwoch 30.04.2025, 14:25
Einmal mehr stellt der jüngste Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes unter dem Titel »Verschärfung der Armut« fest, dass die davon Betroffenen und Bedrohten im vergangenen Jahr sowohl zahlreicher wie auch noch ärmer geworden sind. Längst erfasst die Armut nicht mehr nur gesellschaftliche »Randgruppen«, sondern auch Mittelschichtangehörige, die vor der Covid-19-Pandemie, der Energiepreisexplosion und der sich nur langsam beruhigenden Inflation kaum materielle Sorgen hatten.
Der übliche Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes lockt in Berlin keinen Hund hinter dem Ofen hervor.
Er gleicht der üblichen Frage von Butler James.
Schlimm ist dabei die totale Desillusionierung der Bürger. Denn die sind der Meinung, dass das normal wäre, quasi gottgewollt und folgt der Logik unseres Führungspersonals, dass jede Änderung daran Kommunismus wäre.
Und schon verfällt eine Nation in Schockstarre und heult auf: Nein, dann lieber lassen wie es ist. Auch Trump nutzt das für seine Pläne und den halten wir für einen Spinner.
Und so erhalten die sogenannten Politiker einen Freibrief dafür, auch zukünftig eine Politik nur zum Nutzen der Reichen zu machen und die können sagen: Ihr wollt es doch so haben.
Konzentriert sich der Reichtum immer stärker bei wenigen (Unternehmer-)Familien, fällt die Gesellschaft auseinander, was sich in einer politischen Spaltung, einer Rechtsentwicklung von Teilen der Bevölkerung und wachsender Unzufriedenheit im Land manifestiert. Neoliberalismus à la Friedrich Merz und Lars Klingbeil ist kein Mittel gegen den organisierten Rechtspopulismus und Rechtsextremismus der AfD – findet er sich doch auch beim Spitzenpersonal dieser Partei. Bei deren Vorsitzenden Alice Weidel sogar noch in ausgeprägter Form.
Und das ist nun wirklich kein Geheimnis mehr. Aber wie schon einmal, man weigert sich es zu glauben. Bis alles in Scherben fällt.
In Trümmer fällt ja bereits vieles. Aber Hauptsache wir können Krieg führen.
Die von vielen Medien herbeigeschriebene und jetzt gelobte Politikwende ist für mich keine. Ich finde, dass eine falsche Richtung noch verstärkt wird. Es wird noch schlimmer werden.
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Einmal mehr stellt der jüngste Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes unter dem Titel »Verschärfung der Armut« fest, dass die davon Betroffenen und Bedrohten im vergangenen Jahr sowohl zahlreicher wie auch noch ärmer geworden sind. Längst erfasst die Armut nicht mehr nur gesellschaftliche »Randgruppen«, sondern auch Mittelschichtangehörige, die vor der Covid-19-Pandemie, der Energiepreisexplosion und der sich nur langsam beruhigenden Inflation kaum materielle Sorgen hatten.
Der übliche Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes lockt in Berlin keinen Hund hinter dem Ofen hervor.
Er gleicht der üblichen Frage von Butler James.
Schlimm ist dabei die totale Desillusionierung der Bürger. Denn die sind der Meinung, dass das normal wäre, quasi gottgewollt und folgt der Logik unseres Führungspersonals, dass jede Änderung daran Kommunismus wäre.
Und schon verfällt eine Nation in Schockstarre und heult auf: Nein, dann lieber lassen wie es ist. Auch Trump nutzt das für seine Pläne und den halten wir für einen Spinner.
Und so erhalten die sogenannten Politiker einen Freibrief dafür, auch zukünftig eine Politik nur zum Nutzen der Reichen zu machen und die können sagen: Ihr wollt es doch so haben.
Konzentriert sich der Reichtum immer stärker bei wenigen (Unternehmer-)Familien, fällt die Gesellschaft auseinander, was sich in einer politischen Spaltung, einer Rechtsentwicklung von Teilen der Bevölkerung und wachsender Unzufriedenheit im Land manifestiert. Neoliberalismus à la Friedrich Merz und Lars Klingbeil ist kein Mittel gegen den organisierten Rechtspopulismus und Rechtsextremismus der AfD – findet er sich doch auch beim Spitzenpersonal dieser Partei. Bei deren Vorsitzenden Alice Weidel sogar noch in ausgeprägter Form.
Und das ist nun wirklich kein Geheimnis mehr. Aber wie schon einmal, man weigert sich es zu glauben. Bis alles in Scherben fällt.
In Trümmer fällt ja bereits vieles. Aber Hauptsache wir können Krieg führen.
Die von vielen Medien herbeigeschriebene und jetzt gelobte Politikwende ist für mich keine. Ich finde, dass eine falsche Richtung noch verstärkt wird. Es wird noch schlimmer werden.
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