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Vormarsch im Nebel

Von Harvey11 Montag 17.11.2025, 10:31

Ukraine: Russische Armee verzeichnet neue Geländegewinne. Korruptionsskandal weitet sich aus, Selenskij vereinbart Gaslieferungen

»Russland hat im südukrainischen Bezirk Saporischschja mehrere weitere Orte erobert und nähert sich damit dem Ziel, die befestigte Stadt Guljajpole einzuschließen. Das bestätigten nach russischen Meldungen mit halbtägiger Verspätung auch ukrainische Quellen. Das in Washington ansässige »Institut für das Studium des Krieges« (ISW) schrieb die russischen Gewinne dem spätherbstlichen Wetter mit dichtem Nebel zu. Dieser habe die ukrainischen Drohnen nutzlos gemacht und Russland das Vordringen erleichtert. Derselbe Beitrag, der in der Nacht zum Sonntag veröffentlicht wurde, nennt allerdings als einen der Faktoren dieses Erfolgs auch über Monate betriebene Anstrengungen Russlands, über dem Gefechtsfeld eine »nahe Sperrzone« gegen ukrainische Drohnen einzurichten.

In der ukrainischen Öffentlichkeit mehren sich unterdessen kritische Stimmen über die Entscheidung des Oberbefehlshabers Olexander Sirskij, nicht früher den Rückzug aus dem umkämpften und teilweise von russischen Stoßtrupps kontrollierten Pokrowsk angeordnet zu haben. Von seinen Haltebefehlen hatte sich zuletzt auch Präsident Wolodimir Selenskij distanziert und den Offizieren an der Front erlaubt, den Rückzug zu befehlen, wenn dies erforderlich werde. Der Bild-Reporter Julian Röpcke schrieb am Wochenende auf X, den »Phantasieerzählungen« des ukrainischen Militärs könne niemand mehr glauben.......«

Es geht mühsam vorwärts, aber es geht vorwärts.
Russische Soldaten sind von zwei Seiten weiter auf die ukrainische Kleinstadt Huljajpole in der Region Saporischschja vorgerückt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass sie das Dorf Riwnopillja wenige Kilometer nordöstlich der Stadt eingenommen haben und sich entlang einer Autobahn von Osten her auf Huljajpole zubewegen.

Ein ukrainischer Militärsprecher räumte ein, dass die Kleinstadt in Gefahr sei, von der Versorgung am Boden abgeschnitten zu werden. Er merkte an, dass die russischen Streitkräfte außerdem versuchen, mit kleinen Gruppen in den Ort Warwariwka im Nordwesten von Huljajpole vorzudringen, der direkt an einer weiteren Autobahn in Richtung Huljajpole liegt.

Noch vor Jahren wurde der ukrainische Sturmangriff zur Rückeroberung der Krim bejubelt. Man hört nichts mehr davon.
Viel mehr sprechen die Medien von einer Patt-Situation.
Aber das klingt nach Gesundbeterei. Denn inzwischen werden Pokrowsk und andere Städte eingekreist und Kommandeure beklagen den Verlust ihrer besten Einheiten. Denn der Krieg soll weitergehen. Sein es auch nur noch um der Ukraine eine bessere Verhandlungsposition zu verschaffen. Derzeit ist die nicht rosig. Darum werden weitere Milliarden fließen und gestorben werden müssen.
»Zudem werden neue Details über die Umstände der Flucht des hochgradiger Korruption verdächtigten ehemaligen Selenskij-Vertrauten Timur Minditsch bekannt. Er soll demnach aus der Antikorruptionsstaatsanwaltschaft und aus der Präsidialverwaltung heraus gewarnt worden sein und das Land an Bord eines »VIP«-Taxis über Lwiw verlassen haben. Die Grenze habe er mit Genehmigung der Behörden – als Vater dreier minderjähriger Kinder – überschreiten dürfen. Da Minditsch auch einen israelischen Pass hat und Israel eigene Staatsangehörige nicht ausliefert, halten sich Hoffnungen auf eine Aufklärung seiner Rolle in engen Grenzen.«

Auch andere Zeitungen haben schon davon berichtet, dass der Chef der korrupten Selbstbediener, der Selenskij-Vertraute Timur Minditsch, von den Behörden gerwarnt worden ist.


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