Die zweite Liga der Weltpolitik: Dorthin haben die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump am Wochenende die Länder Westeuropas und die EU verbannt. Dass sie an den bevorstehenden Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs nicht teilnehmen sollen, das ist für die selbstverliebten Herrschenden in Europa ein harter Schlag. Schließlich sind sie es seit Kolonialzeiten gewohnt, verlässlich Plätze an den Verhandlungstischen zu haben, an denen über die großen Fragen der Weltpolitik entschieden wird. Kein Wunder, dass sie jetzt laut zetern und toben, dass sie nervös »nichts über Europa ohne Europa« skandieren – und anschließend tun, was sie noch immer am besten können: einen EU-Krisengipfel anberaumen. Trump wird davon nicht sonderlich beeindruckt sein.
Die Blitze zuckten warnend, jetzt schlug es laut ein.
Man spielt auf internationaler Bühne keine Rolle mehr.
Sehr schlimm trifft es Deutschland. Hat man sich jahrzehntelang auf Partnerschaft und Freundschaft mit den USA verlassen, so muss man jetzt erkennen, dass es schon immer nur um "America first" ging. Nur wird es jetzt deutlich gesagt. Der Kritkiern stets vorgeworfene "Amerikahass" hatte seine Gründe. Die wollte aber keiner sehen, darüber durfte nicht geredet werden.
Lieber verkaufte man uns die Reibungshitze, die entsteht, wenn man über den Tisch gezogen wird, als Nestwärme.
Jetzt kämpft Deutschland mit der EU darum, nicht vollends überrollt zu werden.
Also wieder dein EU-Sondergipfel, bei dem man sich gegenseitig beklagen und dann die Schuld an der Lage geben wird.
Denn die eigenen Interessen der Mitgliedsländer sind doch zu verschieden.
Es lebe der Kapitalismus, der Stärkere setzt sich durch. Und das ist nicht die EU. Aber die will sie sich jetzt ausgerechnet militärisch zurückholen. Alles Geld in die Rüstung. Mahlzeit.
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Die zweite Liga der Weltpolitik: Dorthin haben die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump am Wochenende die Länder Westeuropas und die EU verbannt. Dass sie an den bevorstehenden Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs nicht teilnehmen sollen, das ist für die selbstverliebten Herrschenden in Europa ein harter Schlag. Schließlich sind sie es seit Kolonialzeiten gewohnt, verlässlich Plätze an den Verhandlungstischen zu haben, an denen über die großen Fragen der Weltpolitik entschieden wird. Kein Wunder, dass sie jetzt laut zetern und toben, dass sie nervös »nichts über Europa ohne Europa« skandieren – und anschließend tun, was sie noch immer am besten können: einen EU-Krisengipfel anberaumen. Trump wird davon nicht sonderlich beeindruckt sein.
Die Blitze zuckten warnend, jetzt schlug es laut ein.
Man spielt auf internationaler Bühne keine Rolle mehr.
Sehr schlimm trifft es Deutschland. Hat man sich jahrzehntelang auf Partnerschaft und Freundschaft mit den USA verlassen, so muss man jetzt erkennen, dass es schon immer nur um "America first" ging. Nur wird es jetzt deutlich gesagt. Der Kritkiern stets vorgeworfene "Amerikahass" hatte seine Gründe. Die wollte aber keiner sehen, darüber durfte nicht geredet werden.
Lieber verkaufte man uns die Reibungshitze, die entsteht, wenn man über den Tisch gezogen wird, als Nestwärme.
Jetzt kämpft Deutschland mit der EU darum, nicht vollends überrollt zu werden.
Also wieder dein EU-Sondergipfel, bei dem man sich gegenseitig beklagen und dann die Schuld an der Lage geben wird.
Denn die eigenen Interessen der Mitgliedsländer sind doch zu verschieden.
Es lebe der Kapitalismus, der Stärkere setzt sich durch. Und das ist nicht die EU. Aber die will sie sich jetzt ausgerechnet militärisch zurückholen. Alles Geld in die Rüstung. Mahlzeit.
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