tagesschau Stand: 06.02.2025 16:05 Uhr
Das Vorgehen der Union, AfD-Stimmen in Kauf zu nehmen, spaltet das Land. Koalitionen mit der AfD lehnen zwei Drittel der Befragten im ARD-Deutschland Trend ab. Die Sorge vor einer instabilen Regierung nach der Wahl nimmt deutlich zu.
Seit einer Woche diskutiert die Republik über das Vorgehen der Union und ihres Kanzlerkandidaten Friedrich Merz. Am Mittwoch hatte die Union einen Antrag in den Bundetag gebracht - das Ziel: Die dort skizzierten Maßnahmen sollen die irreguläre Zuwanderung nach Deutschland begrenzen. Dem Antrag der Union haben sowohl CDU/CSU als auch FDP zugestimmt; mit den Stimmen der AfD-Fraktion fand der Antrag schließlich eine Mehrheit. Das erste Mal haben die Stimmen der AfD-Abgeordneten im Bundestag einem Antrag zur Mehrheit verholfen.
Kurz nach dem Ampel-Aus hatte der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz im Bundestag noch SPD und Grünen vorgeschlagen, dass nur solche Entscheidungen auf die Tagesordnung des Plenums gesetzt werden sollen, über die die drei Fraktionen sich geeinigt haben, sodass keine zufällig oder tatsächlich herbeigeführte Mehrheiten mit der AfD zu Stande kommen.
Dass es in der vergangenen Woche anders kam, bestimmt seitdem die politischen Diskussionen, treibt Hunderttausende auf die Straße und entfacht die Debatte zum Umgang mit der AfD erneut.
Im aktuellen ARD Deutschland Trend äußert sich die Hälfte kritisch zum Vorgehen der Union, mit AfD-Stimmen einem Antrag zur Mehrheit zu verhelfen. Ein gutes Viertel davon (27 Prozent) finden das Vorgehen der Union grundsätzlich falsch. Knapp jeder Vierte (23 Prozent) ist zwar grundsätzlich mit dem Vorstoß der Union einverstanden, nicht jedoch mit der Inkaufnahme von AfD-Stimmen.
Gut vier von zehn (43 Prozent) bewerten das Unions-Vorgehen im Bundestag grundsätzlich als richtig - auch wenn dafür AfD-Stimmen in Kauf genommen wurden. Das hat eine Befragung von 1.302 Wahlberechtigten von infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.
Wie es aussieht, gibt es auch hier ein Pärchen, welches das Land spaltet.
Bei unserem Anführer und Vorbild USA haben sich Trump und Musk gefunden. Hier erreichen das offensichtlich Merz und Weidel.
Mal abwarten wie es hier weiter geht.
tagesschau Stand: 06.02.2025 16:05 Uhr
Das Vorgehen der Union, AfD-Stimmen in Kauf zu nehmen, spaltet das Land. Koalitionen mit der AfD lehnen zwei Drittel der Befragten im ARD-Deutschland Trend ab. Die Sorge vor einer instabilen Regierung nach der Wahl nimmt deutlich zu.
Seit einer Woche diskutiert die Republik über das Vorgehen der Union und ihres Kanzlerkandidaten Friedrich Merz. Am Mittwoch hatte die Union einen Antrag in den Bundetag gebracht - das Ziel: Die dort skizzierten Maßnahmen sollen die irreguläre Zuwanderung nach Deutschland begrenzen. Dem Antrag der Union haben sowohl CDU/CSU als auch FDP zugestimmt; mit den Stimmen der AfD-Fraktion fand der Antrag schließlich eine Mehrheit. Das erste Mal haben die Stimmen der AfD-Abgeordneten im Bundestag einem Antrag zur Mehrheit verholfen.
Kurz nach dem Ampel-Aus hatte der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz im Bundestag noch SPD und Grünen vorgeschlagen, dass nur solche Entscheidungen auf die Tagesordnung des Plenums gesetzt werden sollen, über die die drei Fraktionen sich geeinigt haben, sodass keine zufällig oder tatsächlich herbeigeführte Mehrheiten mit der AfD zu Stande kommen.
Dass es in der vergangenen Woche anders kam, bestimmt seitdem die politischen Diskussionen, treibt Hunderttausende auf die Straße und entfacht die Debatte zum Umgang mit der AfD erneut.
Im aktuellen ARD Deutschland Trend äußert sich die Hälfte kritisch zum Vorgehen der Union, mit AfD-Stimmen einem Antrag zur Mehrheit zu verhelfen. Ein gutes Viertel davon (27 Prozent) finden das Vorgehen der Union grundsätzlich falsch. Knapp jeder Vierte (23 Prozent) ist zwar grundsätzlich mit dem Vorstoß der Union einverstanden, nicht jedoch mit der Inkaufnahme von AfD-Stimmen.
Gut vier von zehn (43 Prozent) bewerten das Unions-Vorgehen im Bundestag grundsätzlich als richtig - auch wenn dafür AfD-Stimmen in Kauf genommen wurden. Das hat eine Befragung von 1.302 Wahlberechtigten von infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.
Wie es aussieht, gibt es auch hier ein Pärchen, welches das Land spaltet.
Bei unserem Anführer und Vorbild USA haben sich Trump und Musk gefunden. Hier erreichen das offensichtlich Merz und Weidel.
Mal abwarten wie es hier weiter geht.