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Vier Firmen, ein Verein und Reisen nach Asien

Von Harvey11 Mittwoch 17.12.2025, 19:41

Das Haus des Gräff
Ein Berliner CDU-Politiker baut einen Verein mit öffentlichen Geldern auf – und parallel Firmen im selben Themenfeld. Recherchen von abgeordnetenwatch und Tagesspiegel zeigen, wie der langjährige Abgeordnete Christian Gräff politische Funktionen und eigene wirtschaftliche Aktivitäten miteinander verband.

»Anfang Oktober zeigt ein Berliner Immobilienunternehmer einer Delegation aus Kommunalpolitikern eine Präsentation. Er steht im "Haus der Zukunft", in den Räumen eines gemeinnützigen Vereins, und preist die Dienste seiner Firma an. LaCaire heißt sie, es geht um Produkte für seniorengerechtes Wohnen.

Rund um diesen Werbevortrag gibt es ein paar Probleme. Die Firma gehört nicht nur dem Immobilienunternehmer. Zur Hälfte gehört sie einem CDU-Politiker – Christian Gräff, langjähriges Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Und das ist nicht die einzige Funktion von Gräff. Der Politiker hat sich über Jahre ein Netzwerk aus Vereinen und Unternehmen aufgebaut, bei dem sich die Frage stellt, ob er einen gemeinnützigen und mit öffentlichen Geldern geförderten Verein auch für eigene Geschäftsinteressen nutzt.

Recherchen von abgeordnetenwatch und Tagesspiegel zeigen, wie Gräff sich um den Verein Smart Living Health Center e.V. (SLHC) ein Geschäftsmodell aufgebaut hat in einer Branche, deren Bedeutung in unserer alternden Gesellschaft stetig zunimmt. Mithilfe von Unterlagen aus Vereinsregister, Handelsregister und von der Senatsverwaltung für Wirtschaft lässt sich eine bemerkenswerte Verquickung zwischen Verein und Politik zeigen.........«


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Er hat das gemacht, was clevere Beratung bei der Gesetzgebung ermöglicht hat.

Thilo Sarrazin soll ja in einem seiner Bücher geschrieben haben, dass es hier nur Clevere zu etwas bringen können.
Nun ja, sehr viele haben ja seine Bücher gekauft. Haben die es alle zu etwas gebracht? Wenn nicht, dann ........

Aber nur clever reicht nicht immer. Etwas Gewissenlosigkeit gehört schon dazu.

»Die Bezirksbürgermeisterin Nadja Zivkovic schreibt auf die Frage, warum der Bezirk gerade diesem (von ihr mitgegründeten) Verein in den vergangenen Jahren mehr als 100.000 Euro an Mitgliedsbeiträgen zahlte: “Ich betrachte diese Beiträge als gerechtfertigt, da sie in einem angemessenen Verhältnis zu den Zielen und der Wirkung des Vereins stehen.” Durch die Vorstandsarbeit habe der Bezirk die Ausrichtung und Umsetzung der Satzungsziele immer mitverfolgen und gestalten können. Zu den Unternehmen von Gräff könne sie nichts sagen.«
Helfershelfer können auch nicht schaden.

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