Angriff auf Asyleinrichtung im Jemen trifft auch Einnahmequelle von Ansarollah. Hunderttausende passieren das Land Richtung Golfstaaten
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, hat sich nach dem Massaker an afrikanischen Migranten im Jemen »zutiefst beunruhigt« gezeigt. Die Angriffe der USA stellten »eine wachsende Gefahr für die Zivilbevölkerung« dar, erklärte sein Sprecher Stéphane Dujarric am Montag. In der Nacht zuvor hatten US-Streitkräfte viermal eine Einrichtung für Geflüchtete in der Provinz Saada bombardiert und mindestens 68 afrikanische Migranten getötet. Die meisten Toten stammten aus Äthiopien, andere aus Somalia. 47 weitere Personen wurden bei dem Anschlag verletzt, meldete Reuters. Das von den Ansarollah (»Huthis«) geführte Innenministerium verurteilte den »vorsätzlichen Bombenangriff« auf die Einrichtung und sprach von »Kriegsverbrechen«.
Es ist ja bekannt, wo die USA Interessen, wirtschaftlich, politisch oder geostrategisch entdeckt und sie als gefährdet einstuft, da rumst es.
Da kennt unser ewiger Freund uns bester Verbündeter keine Gnade.
Die Angriffe auf den Jemen würden stets »auf der Grundlage detaillierter und umfassender nachrichtendienstlicher Erkenntnisse durchgeführt«, so das US-Militär. Nimmt man das Pentagon beim Wort, handelte es sich demnach auch beim Massaker in Saada keineswegs um ein Versehen, sondern um gezielte Tötungen afrikanischer Migranten.
Wer will darin einen Sinn erkennen?
Durch Saudi-Arabiens systematische Zerstörung der industriellen Basis im zehnjährigen Krieg gegen den Jemen sowie die zahlreichen internationalen Sanktionen sind die Ansarollah auf alternative Einnahmequellen angewiesen. Seit Jahren mehren sich Vorwürfe internationaler Menschenrechtsorganisationen, dass von afrikanischen Migranten »Transportgebühren« oder Lösegelder erzwungen würden. Auch würden die Ansarollah durch die Fluchthilfe über die jemenitisch-saudische Grenze wöchentliche Einnahmen in Höhe von Zigtausenden US-Dollar erzielen, heißt es bei AP. In Summe sind diese Einnahmen zwar überschaubar, doch auch nicht zu vernachlässigen. Nach dem Massaker am Ölhafen Ras Issa prahlte das Pentagon, der Schlag würde den Ansarollah »Millionen von Dollar an Einnahmen« zunichte machen. So drängt sich beim jüngsten Blutbad der Verdacht auf, dass die USA vorsätzlich Migranten töteten, um eine Einnahmequelle einer verfeindeten Regierung auszuschalten.
Einnahmequellen verfeindeter Regierung ausschalten - an was erinnert mich das? Da war doch was?
Die kündigen quasi etwas an oder prahlen damit, und hier will das keiner erkennen? In welchem Sumpf stecken wir denn drin und sollen es nicht wissen?
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Angriff auf Asyleinrichtung im Jemen trifft auch Einnahmequelle von Ansarollah. Hunderttausende passieren das Land Richtung Golfstaaten
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, hat sich nach dem Massaker an afrikanischen Migranten im Jemen »zutiefst beunruhigt« gezeigt. Die Angriffe der USA stellten »eine wachsende Gefahr für die Zivilbevölkerung« dar, erklärte sein Sprecher Stéphane Dujarric am Montag. In der Nacht zuvor hatten US-Streitkräfte viermal eine Einrichtung für Geflüchtete in der Provinz Saada bombardiert und mindestens 68 afrikanische Migranten getötet. Die meisten Toten stammten aus Äthiopien, andere aus Somalia. 47 weitere Personen wurden bei dem Anschlag verletzt, meldete Reuters. Das von den Ansarollah (»Huthis«) geführte Innenministerium verurteilte den »vorsätzlichen Bombenangriff« auf die Einrichtung und sprach von »Kriegsverbrechen«.
Es ist ja bekannt, wo die USA Interessen, wirtschaftlich, politisch oder geostrategisch entdeckt und sie als gefährdet einstuft, da rumst es.
Da kennt unser ewiger Freund uns bester Verbündeter keine Gnade.
Die Angriffe auf den Jemen würden stets »auf der Grundlage detaillierter und umfassender nachrichtendienstlicher Erkenntnisse durchgeführt«, so das US-Militär. Nimmt man das Pentagon beim Wort, handelte es sich demnach auch beim Massaker in Saada keineswegs um ein Versehen, sondern um gezielte Tötungen afrikanischer Migranten.
Wer will darin einen Sinn erkennen?
Durch Saudi-Arabiens systematische Zerstörung der industriellen Basis im zehnjährigen Krieg gegen den Jemen sowie die zahlreichen internationalen Sanktionen sind die Ansarollah auf alternative Einnahmequellen angewiesen. Seit Jahren mehren sich Vorwürfe internationaler Menschenrechtsorganisationen, dass von afrikanischen Migranten »Transportgebühren« oder Lösegelder erzwungen würden. Auch würden die Ansarollah durch die Fluchthilfe über die jemenitisch-saudische Grenze wöchentliche Einnahmen in Höhe von Zigtausenden US-Dollar erzielen, heißt es bei AP. In Summe sind diese Einnahmen zwar überschaubar, doch auch nicht zu vernachlässigen. Nach dem Massaker am Ölhafen Ras Issa prahlte das Pentagon, der Schlag würde den Ansarollah »Millionen von Dollar an Einnahmen« zunichte machen. So drängt sich beim jüngsten Blutbad der Verdacht auf, dass die USA vorsätzlich Migranten töteten, um eine Einnahmequelle einer verfeindeten Regierung auszuschalten.
Einnahmequellen verfeindeter Regierung ausschalten - an was erinnert mich das? Da war doch was?
Die kündigen quasi etwas an oder prahlen damit, und hier will das keiner erkennen? In welchem Sumpf stecken wir denn drin und sollen es nicht wissen?
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