Von Harvey11
Dienstag 04.03.2025, 12:07 – geändert Dienstag 04.03.2025, 12:22
Zwischenhändler für russisches Pipelinegas: US-Investoren verhandeln laut Medienberichten seit Wochen über den Kauf von Nord Stream 2
Es ist ein verrücktes, aber kein abwegiges Szenario: Die USA haben vermutlich die Nord-Stream-Pipelines, über die die BRD direkt günstiges Gas aus Russland bekam und bekommen sollte, auf dem Gewissen. Und nun, nachdem es zwei Jahre lang still um die Röhren geworden ist, könnten die USA selbst zum Betreiber zumindest einer der Pipelines werden.
Das sind ja rosige Aussichten. Bald wieder billiges russisches Gas. Nur müssten dann auch die US-amerikanischen Pipelinebetreiber bezahlt werden.
Statt von Russland wären wir dann von den US-Betreibern bzw von Trump abhängig.
»Es ist doch absurd, dass wir uns vom Pipelinegas abschneiden und sogar vermehrt russisches LNG-Flüssigerdgas importieren«, sagte der EU-Politiker vom BSW, Fabio De Masi, laut Berliner Morgenpost. Er drängt auf eine Rückkehr zum Gastransport und fordert zugleich eine unabhängige Untersuchung des »vermutlich staatsterroristischen Anschlags« auf die Gaspipeline.
Das lieber Herr de Masi wäre dann doch etwas zu viel verlangt.
Aber sonst - nichts ist unmöglich.
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Zwischenhändler für russisches Pipelinegas: US-Investoren verhandeln laut Medienberichten seit Wochen über den Kauf von Nord Stream 2
Es ist ein verrücktes, aber kein abwegiges Szenario: Die USA haben vermutlich die Nord-Stream-Pipelines, über die die BRD direkt günstiges Gas aus Russland bekam und bekommen sollte, auf dem Gewissen. Und nun, nachdem es zwei Jahre lang still um die Röhren geworden ist, könnten die USA selbst zum Betreiber zumindest einer der Pipelines werden.
Das sind ja rosige Aussichten. Bald wieder billiges russisches Gas. Nur müssten dann auch die US-amerikanischen Pipelinebetreiber bezahlt werden.
Statt von Russland wären wir dann von den US-Betreibern bzw von Trump abhängig.
»Es ist doch absurd, dass wir uns vom Pipelinegas abschneiden und sogar vermehrt russisches LNG-Flüssigerdgas importieren«, sagte der EU-Politiker vom BSW, Fabio De Masi, laut Berliner Morgenpost. Er drängt auf eine Rückkehr zum Gastransport und fordert zugleich eine unabhängige Untersuchung des »vermutlich staatsterroristischen Anschlags« auf die Gaspipeline.
Das lieber Herr de Masi wäre dann doch etwas zu viel verlangt.
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