Gerhard Schröder im Interview:
So scheiterten die Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und Russland.
Schröder sei nach Kriegsbeginn im Jahr 2022 «aus der Ukraine» gebeten worden, zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln. Auf der einen Seite kontaktierte er Präsident Putin, mit dem er ein vertrauensvolles Verhältnis hatte. Auf der anderen Seite war der Gesprächspartner Rustem Umjerow, der heutige Verteidigungsminister der Ukraine.
Nach Schröders Ansicht wären die Verhandlungen etwa zu folgendem Ergebnis gekommen:
* Ein Verzicht der Ukraine auf die Mitgliedschaft in der Nato. Die Ukraine kann die Bedingungen ohnehin nicht erfüllen.
* Das Problem der Sprache. Das ukrainische Parlament hat die Zweisprachigkeit abgeschafft. Das muss geändert werden.
* Der Donbas bleibt Teil der Ukraine. Der Donbas brauche aber eine größere Autonomie. Ein funktionierendes Modell wäre das von Südtirol.
* Die Ukraine braucht Sicherheitsgarantien. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen plus Deutschland sollte diese Garantien geben.
* Die Krim. Wie lange ist die Krim russisch? Die Krim ist für Russland mehr als nur ein Landstrich, sondern Teil ihrer Geschichte. Man könnte den Krieg beenden, wenn nicht geopolitische Interessen im Spiel wären.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky selbst hatte bereits Zugeständnisse für Verhandlungen angedeutet: Er beharre nicht mehr auf dem Nato-Beitritt seines Landes, sagte er dem US-Sender ABC. Und auch zu einem ‹Kompromiss› um die Krim und die abtrünnigen Provinzen im Donbas sei er bereit.
USA haben das Ende des Ukraine-Kriegs verhindert.
Ausführlich hier:
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von infosperber.ch nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
Gerhard Schröder im Interview:
So scheiterten die Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und Russland.
Schröder sei nach Kriegsbeginn im Jahr 2022 «aus der Ukraine» gebeten worden, zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln. Auf der einen Seite kontaktierte er Präsident Putin, mit dem er ein vertrauensvolles Verhältnis hatte. Auf der anderen Seite war der Gesprächspartner Rustem Umjerow, der heutige Verteidigungsminister der Ukraine.
Nach Schröders Ansicht wären die Verhandlungen etwa zu folgendem Ergebnis gekommen:
* Ein Verzicht der Ukraine auf die Mitgliedschaft in der Nato. Die Ukraine kann die Bedingungen ohnehin nicht erfüllen.
* Das Problem der Sprache. Das ukrainische Parlament hat die Zweisprachigkeit abgeschafft. Das muss geändert werden.
* Der Donbas bleibt Teil der Ukraine. Der Donbas brauche aber eine größere Autonomie. Ein funktionierendes Modell wäre das von Südtirol.
* Die Ukraine braucht Sicherheitsgarantien. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen plus Deutschland sollte diese Garantien geben.
* Die Krim. Wie lange ist die Krim russisch? Die Krim ist für Russland mehr als nur ein Landstrich, sondern Teil ihrer Geschichte. Man könnte den Krieg beenden, wenn nicht geopolitische Interessen im Spiel wären.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky selbst hatte bereits Zugeständnisse für Verhandlungen angedeutet: Er beharre nicht mehr auf dem Nato-Beitritt seines Landes, sagte er dem US-Sender ABC. Und auch zu einem ‹Kompromiss› um die Krim und die abtrünnigen Provinzen im Donbas sei er bereit.
USA haben das Ende des Ukraine-Kriegs verhindert.
Ausführlich hier:
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von infosperber.ch nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden