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Unterstützung in der Krise

Von Feierabend-Mitglied Montag 22.08.2022, 11:31

Menschen mit wenig Geld benötigen in diesen Krisenzeiten eine Unterstützung. Das dürfte unbestritten sein. Somit geht es nur noch um das Wie und nicht um das Ob.

Und schon fällt das Wort Gießkannenprinzip. Das ist ein Begriff, mit dem man jede Maßnahme verunglimpfen kann.

Beispiel das 9€-Ticket. Klingt zunächst sehr gut. Reiche, also die Nicht-Bedürftigen, fahren nur in seltenen Ausnahmefällen mit dem ÖPNV. Dumm nur für die Menschen, die in dem Dorf wohnen, in dem der Bus nur 4mal am Tag fährt. Da hilft dieses Ticket beim Einkaufen nur sehr bedingt.

Subvention der Spritpreises hilft allen Autofahrern. Besonders denen, die Autos mit hohem Verbrauch und hoher Km-Leistung haben.

Subvention des Gaspreises hilft den Vielverbrauchern mehr als denen, die versuchen Gas zu sparen, weil sie sonst die Rechnung nicht bezahlen können.

Wie soll man also die Unterstützungsbedürftigen gezielt finden und ihnen helfen?
Bedeutet das Offenlegung aller Finanzen, um Unterstützung zu erhalten? Wie hoch ist dann der Bürokratie-Aufwand?

Oder ist die Gießkanne doch letztendlich preiswerter für den Staat?

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