Die kürzlich stattgefundene Welt-AIDS-Konferenz in München wird wohl als Wendepunkt im Kampf gegen AIDS in die Geschichte eingehen, da ein antivirales Medikament zum Hoffnungsträger wird, weil es in einer Studie mit Frauen in Afrika einen vollständigen Schutz vor der Übertragung mit dem HI-Virus gezeigt hat. Zwei Spritzen pro Jahr schützen zu hundert Prozent vor HIV. Ein Durchbruch im Kampf gegen Aids.
Noch bevor das Arzneimittel dafür überhaupt zugelassen ist, erschien bei Stern ein Artikel: "Wie der habgierigste Pharmakonzern der Welt (Anm:Gilead Sciences) den Kampf gegen Aids blockiert"
Bekanntlich ist der Patentschutz für forschende Unternehmen sehr wichtig und das gilt nicht nur für die Pharmabranche. Denn damit schützen Innovatoren ihre Innovationen, damit sie die Forschungskosten wieder reinspielen, Geld verdienen und Mittel haben, um sie wieder in die Forschung zu investieren. Weil Gilead, der Entwickler des neuen HIV-Medikaments, auch wirtschaftlich erfolgreich ist, ist es überhaupt erst in der Lage, die 17 Jahre währende Entwicklungszeit des besagten Medikaments Lenacapavir zu finanzieren. Und dennoch: Im Fall der HIV-Epidemie verzichten Unternehmen wie Gilead auf ihre Patente, damit HIV auch in den ärmeren Regionen eine chronische Erkrankung sein kann. Das ist Fakt. Und so stellt die Story vom angeblich habgierigsten Pharmaunternehmen der Welt das Magazin in ein schlechtes Licht. Ebenfalls nicht ins vom Stern gewünschte Narrativ passt, dass Gilead Sciences für sein gesamtes Portfolio patentgeschützter HIV- und Hepatitis C-Medikamente nicht-exklusive, freiwillige Lizenzen zur Verfügung stellt, die es Firmen ermöglicht, generische Versionen herzustellen.
Die kürzlich stattgefundene Welt-AIDS-Konferenz in München wird wohl als Wendepunkt im Kampf gegen AIDS in die Geschichte eingehen, da ein antivirales Medikament zum Hoffnungsträger wird, weil es in einer Studie mit Frauen in Afrika einen vollständigen Schutz vor der Übertragung mit dem HI-Virus gezeigt hat. Zwei Spritzen pro Jahr schützen zu hundert Prozent vor HIV. Ein Durchbruch im Kampf gegen Aids.
Noch bevor das Arzneimittel dafür überhaupt zugelassen ist, erschien bei Stern ein Artikel: "Wie der habgierigste Pharmakonzern der Welt (Anm:Gilead Sciences) den Kampf gegen Aids blockiert"
Bekanntlich ist der Patentschutz für forschende Unternehmen sehr wichtig und das gilt nicht nur für die Pharmabranche. Denn damit schützen Innovatoren ihre Innovationen, damit sie die Forschungskosten wieder reinspielen, Geld verdienen und Mittel haben, um sie wieder in die Forschung zu investieren. Weil Gilead, der Entwickler des neuen HIV-Medikaments, auch wirtschaftlich erfolgreich ist, ist es überhaupt erst in der Lage, die 17 Jahre währende Entwicklungszeit des besagten Medikaments Lenacapavir zu finanzieren. Und dennoch: Im Fall der HIV-Epidemie verzichten Unternehmen wie Gilead auf ihre Patente, damit HIV auch in den ärmeren Regionen eine chronische Erkrankung sein kann. Das ist Fakt. Und so stellt die Story vom angeblich habgierigsten Pharmaunternehmen der Welt das Magazin in ein schlechtes Licht. Ebenfalls nicht ins vom Stern gewünschte Narrativ passt, dass Gilead Sciences für sein gesamtes Portfolio patentgeschützter HIV- und Hepatitis C-Medikamente nicht-exklusive, freiwillige Lizenzen zur Verfügung stellt, die es Firmen ermöglicht, generische Versionen herzustellen.