Von Feierabend-Mitglied
Samstag 22.08.2026, 10:01 – geändert Samstag 22.08.2026, 10:04
für Sachsen Anhalt. Warum? Man erinnere an 2010, den Wahlkampf, als Orbán dann an die Macht kam. Als erstes Ziel nannte er keine Zuwanderer im Land zu haben. Da die Bevölkerung Ungarn ohne Zuwanderung jedoch schrumpft und es zu wenige Fachkräfte hat, versprach Orbán, dass Familien mit mindestens drei Kindern einen dicken Zuschuss für ein großes Auto vom Staat und andere teure Geldgeschenke bekommen würden um die Geburtenrate zu steigern. Er warb zudem damit, gegen die Medien vorgehen zu wollen und kündigte an, das Personal im Staat auszutauschen.
16 Jahre danach wohl eher Katerstimmung in Ungarn und deshalb seine Abwahl. Unter Orbáns Amtszeit fiel Ungarn auf ganzer Linie zurück: Die Geburtenrate sinkt trotz Auto-Geschenk wieder, die Wirtschaft schlitterte 2023 in eine Rezession, es fehlt an Arbeitskräften im Land, das politische Klima ist durch die aggressive Rhetorik tief gespalten. Er hatte in autokratischer Manier die Medien zu seinen Gunsten umgebaut und auch umfassend seine Leute an Schaltstellen gesetzt.
In Sachsen-Anhalt wendet sich die AfD rigoros gegen Zuwanderung. Und will die Geburtenrate durch Geldgeschenke ankurbeln – nur für deutsche Eltern. Das ist wohl keine Antwort auf Fachkräftemangel und dürfte sich wie in Ungarn nicht bewähren. Doch Orbán wollte nicht mal die Schulpflicht aufweichen. Hinzu kommt, dass die AfD immer noch deutlich radikaler ist als andere Rechtspopulisten, die die deutsche Partei deshalb auch nicht im EU-Parlament in einer gemeinsamen Fraktion haben wollten.
für Sachsen Anhalt. Warum? Man erinnere an 2010, den Wahlkampf, als Orbán dann an die Macht kam. Als erstes Ziel nannte er keine Zuwanderer im Land zu haben. Da die Bevölkerung Ungarn ohne Zuwanderung jedoch schrumpft und es zu wenige Fachkräfte hat, versprach Orbán, dass Familien mit mindestens drei Kindern einen dicken Zuschuss für ein großes Auto vom Staat und andere teure Geldgeschenke bekommen würden um die Geburtenrate zu steigern. Er warb zudem damit, gegen die Medien vorgehen zu wollen und kündigte an, das Personal im Staat auszutauschen.
16 Jahre danach wohl eher Katerstimmung in Ungarn und deshalb seine Abwahl. Unter Orbáns Amtszeit fiel Ungarn auf ganzer Linie zurück: Die Geburtenrate sinkt trotz Auto-Geschenk wieder, die Wirtschaft schlitterte 2023 in eine Rezession, es fehlt an Arbeitskräften im Land, das politische Klima ist durch die aggressive Rhetorik tief gespalten. Er hatte in autokratischer Manier die Medien zu seinen Gunsten umgebaut und auch umfassend seine Leute an Schaltstellen gesetzt.
In Sachsen-Anhalt wendet sich die AfD rigoros gegen Zuwanderung. Und will die Geburtenrate durch Geldgeschenke ankurbeln – nur für deutsche Eltern. Das ist wohl keine Antwort auf Fachkräftemangel und dürfte sich wie in Ungarn nicht bewähren. Doch Orbán wollte nicht mal die Schulpflicht aufweichen. Hinzu kommt, dass die AfD immer noch deutlich radikaler ist als andere Rechtspopulisten, die die deutsche Partei deshalb auch nicht im EU-Parlament in einer gemeinsamen Fraktion haben wollten.