Die Welt fordert Frieden, Israel macht Krieg: Am Donnerstag sollte die UN-Generalversammlung über einen Resolutionsentwurf abstimmen, der einen sofortigen, bedingungslosen und dauerhaften Waffenstillstand im Krieg gegen die Zivilbevölkerung in Gaza forderte. Das Ergebnis wurde nach jW-Redaktionsschluss erwartet, doch wird es hier wohl keine Überraschungen geben. Die 193 Mitglieder der parlamentarischen Vertretung der Weltgemeinschaft werden den Text »voraussichtlich mit überwältigender Mehrheit annehmen«, hieß es bei Reuters im Vorfeld der Abstimmung laut Diplomaten. Und das trotz der Tatsache, dass Israels Vertreter bei der zusehends schwindenden Zahl an Freunden eifrig Klinken putzten, um für eine Enthaltung bei der Abstimmung zu lobbyieren. Die Aufforderung der Welt, das Schlachten in Gaza einzustellen, sei nämlich eine »politisch motivierte, kontraproduktive Farce«. Dass die UNO vom Generalsekretär bis zur Reinigungskraft im Grunde vollständig von Antisemitismus durchsetzt sei, gehört ohnehin zum Standardrepertoire der ultrarechten Hetzer in Jerusalem..
Wer hat etwas anderes erwartet?
Mit ultrarechten Regierungen konnten wir schon immer gut.
Es war ja auch unser ewiger Freund, die USA, die der Regierung des Apartheid-Staates Süd-Afrika das Versteck von Nelson Mandela verriet, ihn viele Jahre später als Staatspräsident voller Freuden begrüßte.
Merz will ja auch Netanjahu voller Freuden begrüßen.
Das nennt man die Politik der freien Welt.
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Wer hat etwas anderes erwartet?
Mit ultrarechten Regierungen konnten wir schon immer gut.
Es war ja auch unser ewiger Freund, die USA, die der Regierung des Apartheid-Staates Süd-Afrika das Versteck von Nelson Mandela verriet, ihn viele Jahre später als Staatspräsident voller Freuden begrüßte.
Merz will ja auch Netanjahu voller Freuden begrüßen.
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