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Umfragn lehren das Fürchten

Von Harvey11 Samstag 24.06.2023, 08:20

Die AfD liegt nach Umfragen jetzt schon vor der SPD. Das ist aber wahrlich keine große Kunst. Klingbeil meinte, dass die Ampel besser werden müsse. Schön, der erste Schritt wäre die FDP rauswerfen. Aber das geht ja nicht. Dann wäre ja Scholz sein Stühlchen los und er ist doch so gerne Kanzler. Zumal dann der Kanzlerposten für SPD für lange Zeit außer Reichweite wäre. Also muss er weiter die Augen fest zukneifen und die FDP die Ampel bzw. SPD und Grüne platt machen. Das funktioniert ja ganz gut und beide Parteien lassen das ja klaglos mit sich machen.

Die AfD weiß schon, warum sie mit einem eigenen Kanzlerkandidaten antreten will. Bei einer Kanzlerwahl zwischen Merz und einem AfD-Kandidaten könnte sich Merz der Stimmen der Union nicht sicher sein und die der FDP schon mal gar nicht. Wäre das bei einem anderen Kandidaten der Union anders? Die Linke wird nicht mehr im Bundestag vertreten sein. Denn die sieht ihre Hauptbeschäftigung darin linke Parteimitglieder aus der Partei zu entfernen.

Mir gefällt der Höhenflug der AfD nicht. Aber wie ich sehe haben die sogenannten etablierten Parteien nur in wohlfeilen Reden etwas gegen sie. Sonst würde deren Politik anders aussehen, im Bund und in den Ländern. Besonders in den Ländern der ehemaligen DDR.

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