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Ukraine-Krieg wird akribisch verheimlicht

Von ehemaliges Mitglied Freitag 01.07.2022, 16:59 – geändert Freitag 01.07.2022, 17:09

De Kreml-Kritiker Wladimir Kara Mursa schreibt aus dem Gefängnis.

Der in Moskau inhaftierte russische Dissident und Putin-Kritiker Wladimir Kara-Mursa beschreibt in einem Brief aus dem Gefängnis, wie der Kreml seit dem Einmarsch in die Ukraine in einem "äußerst effektiven Blitzkrieg" die letzten politischen Freiheiten in Russland beseitigt hat. 3000 Websites seien gesperrt worden, 200 Medien blockiert, fast über Nacht habe der russische Präsident sein Regime von einem hochautoritären zu einem fast totalitären gemacht. "Als jemand, der jetzt täglich orwellsche „Nachrichten“-Sendungen im russischen Staatsfernsehen ertragen muss, kann ich mich selbst von der Geschicklichkeit der Propagandamaschine des Kremls überzeugen, die erfolgreich Dutzende von Millionen manipuliert", schreibt Kara-Mursa in seinem Brief, den die "Washington Post" publiziert. Die blutige Wahrheit über seinen Krieg in der Ukraine werde der russischen Öffentlichkeit "peinlich genau verheimlicht". Kara-Mursa, ein Vertrauter des ermordeten Kreml-Kritiker Boris Nemzow, wurde am 11. April in seinem Moskauer Wohnhaus verhaftet und sitzt seitdem im Gefängnis. Der Vorwurf: "Widerstand gegen die Staatsgewalt".

Putin hat Russland in einen fast totalitären Staat verwandelt. Merkwürdig, für einen "lupenreinen Demokraten":

n-tv

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