Von Harvey11
Montag 16.09.2024, 09:50 – geändert Montag 16.09.2024, 09:53
Wenn man ernst nimmt, was der scheidende NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gesagt hat, steht das westliche Militärbündnis vor einer strategischen Niederlage. Man wisse es im nachhinein nie genau, so Stoltenberg, aber es wäre besser gewesen, wenn der Westen die Ukraine schon viel früher aufgerüstet hätte, um »diesen Krieg zu verhindern«. Ob dies aber möglich gewesen wäre, sei »unmöglich zu sagen«. Irgendwann müsse es wieder einen Dialog mit Russland geben. Aber aus einer ukrainischen Position der Stärke.
Es fällt immer schwer sich einzugestehen, dass man eigentlich umkehren müsste. Aber hat man nicht viel zu lange dem Souverän vorgegaukelt, dass man auf dem wahren, dem einzig richtigen Weg sei? Ihn viel zu lange belogen und zur Kasse gebeten hat?
Boris Johnson, der Mann, der die Ukraine aus den Waffenstillstandsverhandlungen mit Russland herausgedrängt hat: »Ein Sieg der Ukraine wird der Welt zeigen, dass die Guten siegen können und siegen werden.«
Da scheinen es viele immer noch nicht begriffen zu haben.
Aber immer mehr Menschen, die den Krieg samt Folgekosten bezahlen müssen, in der Ukraine mit ihrem Leben, sind da geistig schon viel weiter.
Die »Yalta European Strategy« bot genau keine Strategie, sondern eine Mischung aus »Weiter so« und Märchenstunde. Eine politische Bankrotterklärung.
Leider wahr.
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Wenn man ernst nimmt, was der scheidende NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung gesagt hat, steht das westliche Militärbündnis vor einer strategischen Niederlage. Man wisse es im nachhinein nie genau, so Stoltenberg, aber es wäre besser gewesen, wenn der Westen die Ukraine schon viel früher aufgerüstet hätte, um »diesen Krieg zu verhindern«. Ob dies aber möglich gewesen wäre, sei »unmöglich zu sagen«. Irgendwann müsse es wieder einen Dialog mit Russland geben. Aber aus einer ukrainischen Position der Stärke.
Es fällt immer schwer sich einzugestehen, dass man eigentlich umkehren müsste. Aber hat man nicht viel zu lange dem Souverän vorgegaukelt, dass man auf dem wahren, dem einzig richtigen Weg sei? Ihn viel zu lange belogen und zur Kasse gebeten hat?
Boris Johnson, der Mann, der die Ukraine aus den Waffenstillstandsverhandlungen mit Russland herausgedrängt hat: »Ein Sieg der Ukraine wird der Welt zeigen, dass die Guten siegen können und siegen werden.«
Da scheinen es viele immer noch nicht begriffen zu haben.
Aber immer mehr Menschen, die den Krieg samt Folgekosten bezahlen müssen, in der Ukraine mit ihrem Leben, sind da geistig schon viel weiter.
Die »Yalta European Strategy« bot genau keine Strategie, sondern eine Mischung aus »Weiter so« und Märchenstunde. Eine politische Bankrotterklärung.
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