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Trumps Jünger

Von Harvey11 Donnerstag 17.04.2025, 09:36

Spahn will neuen Umgang mit AfD
Jens Spahn hat ein Herz für Rechte, Faschisten eingeschlossen, und ein Näschen für Macht. Ostern 2017 besuchte er zum Beispiel im Weißen Haus Stephen Bannon, als der in der Berliner Politblase als Ekligster unter den Ekligen rund um das Ekel Donald Trump galt. Im Juli 2024 reiste Spahn als einziger CDU-Mann zur Inthronisation Trumps an Stelle Gottes, genannt Parteitag, in die USA. Bannon saß gerade im Knast. Er hatte sich geweigert, zum Sturm aufs Kapitol am 6. Januar 2021 auszusagen – ein Heiliger. Am Sonnabend regte Spahn in Bild an, mit den deutschen Jüngern der aktuellen Trump-Apostel, der AfD, im Bundestag so umzugehen »wie mit jeder anderen Oppositionspartei auch«.

Davon werden CDU und CSU noch lernen. Die Migrationspolitik ließen sie sich wie die Ampel ohnehin von der AfD diktieren. Spahn wittert nun zu Recht: Aus diesen einst von der Union Abtrünnigen wird mehr. Wenn Merz sich weggesprengt hat, das deutsche Kapital es will und Trump nickt, wird die Union demnächst kleiner Koalitionspartner der Hellblauen. Faschisten eingeschlossen.

Sonderbar wird mir zumute, wenn ich plötzlich in einer Zeitung lese, was ich schon öfters hier geschrieben habe.
Die zweite Reihe hinter Merz hat es längst mehr mit der AfD.
Auf dem Schemel des Bundestagspräsident sitzt auch schon eine von ihnen.
So werden das keine vier Jahre. Spürt Merz das schon?


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