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Trumps indirekte Wahlhelfer

Von Harvey11 Freitag 01.11.2024, 12:11

Nächte Woche wissen wir vermutlich, wer die „freie Welt“ weiter anführen wird.
Es scheint eng zu werden sagen alle Prognosefirmen.
Was mir aber auffällt ist, dass überall nur von Harris und Trump geredet wird.
Aber eine gewisse Jill Stein, Mitglied der Grünen, tritt als unabhängige Kandidatin ebenfalls an. Noch dazu in einigen Swing States. Sie malt, wie Trump, schwarze Bilder von dem Land.
Nicht vergessen den Professor Cornel West. Der tritt für „im Namen von Wahrheit und Gerechtigkeit“ an. Die Kandidatin Stein forderte ihn in einer Plapperveranstaltung (talkshow) auf, er solle „strategisch zu denken und seinen persönlichen Ehrgeiz zurückstellen“.
Ich mag sie beide, sagte Trump in Philadelphia. Vielleicht erinnert er sich an die Präsidentenwahl 2000. Der Republikaner George W. Bush wurde Präsident, nach Stimmenauszählung in Florida. Er erhielt dort 537 Stimmen mehr als der Demokrat Al Gore. Der grüne Kandidat Ralph Nader bekam 97.488 Stimmen und die USA einen Präsident Bush.
Jill Stein widersetzt sich dem Vorwurf, dass sie – selbst ohne Chancen – Spielverderberin sei für Kamala Harris. Stein spricht von Demokratie, in der doch die Möglichkeit existieren müsse, für verschiedene Kandidaten zu stimmen. Im Übrigen seien die Demokraten selbst schuld daran, dass ihre Politik manchen Wählern nicht gefalle. 2023 warf Stein auf Twitter den Demokraten „Faschismus“ vor.
Die 74-jährigen Ärztin aus Massachusetts und der Professor könnten auf Trumps Siegesparty Ehrengäste werden.

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