US-Präsident Trump will laut eigener Aussage ein Lazarettschiff nach Grönland verlegen. Es soll sich um die "vielen Kranken" kümmern. Dänemark zeigte sich verärgert - die Regierung ist offenbar nicht informiert worden.
Zwischen Dänemark und den USA könnte es erneut zu Spannungen kommen. US-Präsident Donald Trump will eigenen Angaben zufolge ein Lazarettschiff nach Grönland schicken.
Es solle bei der Versorgung von Kranken helfen, die in Grönland keine Hilfe bekämen, schrieb Trump in einem Post auf seiner Plattform Truth Social - ohne einen Beleg für seine Behauptung zu liefern.
Grönländer haben Anspruch auf eine kostenlose Gesundheitsversorgung, die Insel mit etwa 57.000 Einwohnern verfügt über mehrere Krankenhäuser - darunter ein größeres mit 130 Betten in der Hauptstadt Nuuk.
"Es ist auf dem Weg!!!", schrieb der Republikaner und sprach von einem "tollen" Schiff. Er postete begleitend ein mithilfe von Künstlicher Intelligenz generiertes Bild eines US-amerikanischen Lazarettschiffs.
Trump nannte ansonsten aber keine weiteren Einzelheiten. Dänische Medien berichten, dass entweder das Lazarettschiff "USNS Mercy" oder die "USNS Comfort" gemeint sein könnten. Beide Schiffe liegen laut dem Schiffstracker Marinetraffic jedoch weiterhin im Golf von Mexiko.
In der Hochphase der Corona-Pandemie kamen die schwimmenden Krankenhäuser zeitweise auch in US-Häfen zum Einsatz. Die Lazarettschiffe haben nach Angaben der Marine eine Kapazität von jeweils rund 1.000 Krankenhausbetten, davon 80 Betten auf der Intensivstation.
Die dänische Regierung ist eigenen Angaben zufolge nicht über eine Entsendung informiert worden, wie der dänische TV-Sender DR berichtet.
"Die grönländische Bevölkerung erhält die benötigte medizinische Versorgung in Grönland", betonte Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen. Grönländer könnten zudem auch medizinische Eingriffe in Dänemark vornehmen lassen. "Es besteht kein Bedarf an besonderen Maßnahmen im grönländischen Gesundheitswesen", sagte der Minister.
Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen schrieb nur knapp in den sozialen Medien. Sie sei "froh, in einem Land zu leben, in dem jeder freien und gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung" habe. "Wo nicht Versicherung und Vermögen darüber entscheiden, ob man angemessen behandelt wird." Derselbe Ansatz werde in Grönland verfolgt.
Christian Friis Bach, Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses der liberalen Partei Venstre, sprach gegenüber dem Sender TV2 von einem "sehr merkwürdigen Signal". Der Vorstoß zeige, dass es Trump an Verständnis für die grönländische Gesellschaft mangele.
Er sei überrascht, dass die USA nicht Kontakt zur grönländischen Regierung aufgenommen hätten, um herauszufinden, ob die Grönländer überhaupt ein Lazarettschiff empfangen wollen.
Die Ankündigung Trumps kommt nach wiederholten Drohungen, die zum Königreich Dänemark gehörende und strategisch bedeutende Insel notfalls auch mit Gewalt zu annektieren. Zuletzt hatte die US-Regierung etwas zurückgerudert und Gewalt ausgeschlossen.
Europäische Länder wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich haben sich mit Blick auf die US-Forderungen zur Übernahme der Insel hinter Dänemark und Grönland gestellt. Die Regierungen in Kopenhagen und Nuuk lehnen eine Annexion durch die Vereinigten Staaten entschieden ab. Inzwischen haben sie Gespräche mit Trumps Regierung aufgenommen - mit dem Ziel, einen Kompromiss zu finden.
Derweil haben die Grönländer selbst bereits medizinische Hilfe geleistet - für einen US-amerikanischen Matrosen. Der Mann sei nach einem medizinischen Notfall laut ABC News und der Nachrichtenagentur Reuters aus einem U-Boot evakuiert worden. Die Mission der Amerikaner sei unterbrochen worden, das U-Boot tauchte nahe Grönlands Hauptstadt auf.
Der Matrose wurde demnach mit einem dänischen Seahawk-Hubschrauber ausgeflogen und im Krankenhaus in Nuuk behandelt.
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Wer einen Grund für einen militärischen Überfall sucht wird einen finden.
Dafür sind die USA bekannt.
Nur was macht dann Merz? Schickt er seine Pfadfinder los um Brunnen für die US-Truppen zu bohren? oder hilt er dem NATO-Partner und Verbündeten Dänemark?
Dann müssen die Deutschen Farbe bekennen und die Europäer werden sehen, welche Laus sie in ihrem Pelz haben.
US-Präsident Trump will laut eigener Aussage ein Lazarettschiff nach Grönland verlegen. Es soll sich um die "vielen Kranken" kümmern. Dänemark zeigte sich verärgert - die Regierung ist offenbar nicht informiert worden.
Zwischen Dänemark und den USA könnte es erneut zu Spannungen kommen. US-Präsident Donald Trump will eigenen Angaben zufolge ein Lazarettschiff nach Grönland schicken.
Es solle bei der Versorgung von Kranken helfen, die in Grönland keine Hilfe bekämen, schrieb Trump in einem Post auf seiner Plattform Truth Social - ohne einen Beleg für seine Behauptung zu liefern.
Grönländer haben Anspruch auf eine kostenlose Gesundheitsversorgung, die Insel mit etwa 57.000 Einwohnern verfügt über mehrere Krankenhäuser - darunter ein größeres mit 130 Betten in der Hauptstadt Nuuk.
"Es ist auf dem Weg!!!", schrieb der Republikaner und sprach von einem "tollen" Schiff. Er postete begleitend ein mithilfe von Künstlicher Intelligenz generiertes Bild eines US-amerikanischen Lazarettschiffs.
Trump nannte ansonsten aber keine weiteren Einzelheiten. Dänische Medien berichten, dass entweder das Lazarettschiff "USNS Mercy" oder die "USNS Comfort" gemeint sein könnten. Beide Schiffe liegen laut dem Schiffstracker Marinetraffic jedoch weiterhin im Golf von Mexiko.
In der Hochphase der Corona-Pandemie kamen die schwimmenden Krankenhäuser zeitweise auch in US-Häfen zum Einsatz. Die Lazarettschiffe haben nach Angaben der Marine eine Kapazität von jeweils rund 1.000 Krankenhausbetten, davon 80 Betten auf der Intensivstation.
Die dänische Regierung ist eigenen Angaben zufolge nicht über eine Entsendung informiert worden, wie der dänische TV-Sender DR berichtet.
"Die grönländische Bevölkerung erhält die benötigte medizinische Versorgung in Grönland", betonte Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen. Grönländer könnten zudem auch medizinische Eingriffe in Dänemark vornehmen lassen. "Es besteht kein Bedarf an besonderen Maßnahmen im grönländischen Gesundheitswesen", sagte der Minister.
Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen schrieb nur knapp in den sozialen Medien. Sie sei "froh, in einem Land zu leben, in dem jeder freien und gleichen Zugang zur Gesundheitsversorgung" habe. "Wo nicht Versicherung und Vermögen darüber entscheiden, ob man angemessen behandelt wird." Derselbe Ansatz werde in Grönland verfolgt.
Christian Friis Bach, Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses der liberalen Partei Venstre, sprach gegenüber dem Sender TV2 von einem "sehr merkwürdigen Signal". Der Vorstoß zeige, dass es Trump an Verständnis für die grönländische Gesellschaft mangele.
Er sei überrascht, dass die USA nicht Kontakt zur grönländischen Regierung aufgenommen hätten, um herauszufinden, ob die Grönländer überhaupt ein Lazarettschiff empfangen wollen.
Die Ankündigung Trumps kommt nach wiederholten Drohungen, die zum Königreich Dänemark gehörende und strategisch bedeutende Insel notfalls auch mit Gewalt zu annektieren. Zuletzt hatte die US-Regierung etwas zurückgerudert und Gewalt ausgeschlossen.
Europäische Länder wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich haben sich mit Blick auf die US-Forderungen zur Übernahme der Insel hinter Dänemark und Grönland gestellt. Die Regierungen in Kopenhagen und Nuuk lehnen eine Annexion durch die Vereinigten Staaten entschieden ab. Inzwischen haben sie Gespräche mit Trumps Regierung aufgenommen - mit dem Ziel, einen Kompromiss zu finden.
Derweil haben die Grönländer selbst bereits medizinische Hilfe geleistet - für einen US-amerikanischen Matrosen. Der Mann sei nach einem medizinischen Notfall laut ABC News und der Nachrichtenagentur Reuters aus einem U-Boot evakuiert worden. Die Mission der Amerikaner sei unterbrochen worden, das U-Boot tauchte nahe Grönlands Hauptstadt auf.
Der Matrose wurde demnach mit einem dänischen Seahawk-Hubschrauber ausgeflogen und im Krankenhaus in Nuuk behandelt.
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Dafür sind die USA bekannt.
Nur was macht dann Merz? Schickt er seine Pfadfinder los um Brunnen für die US-Truppen zu bohren? oder hilt er dem NATO-Partner und Verbündeten Dänemark?
Dann müssen die Deutschen Farbe bekennen und die Europäer werden sehen, welche Laus sie in ihrem Pelz haben.