»The Big Lie, die große Lüge, war sein Markenzeichen. Warum ausgerechnet ein allenfalls durchschnittlich begabter Politiker aus Wisconsin einer Nachkriegsphase seinen Stempel aufdrücken konnte, bleibt ein Geheimnis amerikanischer Geschichte. Dreistigkeit reichte in dem Fall aus, um ein ganzes Land in Angst und Schrecken zu versetzen. Joseph McCarthy aus Wisconsin, ein wenig begabter Provinzjurist, war der Mann, der den 1950er Jahren seinen Stempel aufdrückte. Man wusste nicht recht, wie man diese Phase der fortdauernden Denunziation benennen sollte. Seine Jahre im Rampenlicht – von 1950 bis zu seinem Fall 1954 – haben jedoch ihren Titel gefunden: „McCarthyism“. Damit meint man nicht nur die Jagd auf Kommunisten, sondern das Prinzip, Verdächtigungen und Rufmord in ein politisches Instrument zu verwandeln.
Die Gegenwart scheint das Experiment wiederholen zu wollen, das schon damals tiefe Wunden in den USA hinterlassen hatte. Zuletzt legte die University of Berkeley eine Liste von 160 Studierenden, von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen den US-Behörden vor, angeblich weil diese sich antisemitisch geäußert hätten. Die jüdische Philosophin Judith Butler war darunter und sprach sogleich von Methoden wie im McCarthyism. Längst geht an vielen US-Universitäten die Angst um, viele prominente Stimmen sind plötzlich aus Furcht vor staatlicher Repression verstummt. In den USA findet ein dramatischer Wandel statt, der dem in den 1950er Jahren stark ähnelt…………«
The Big Lie, die große Lüge. Wie treffend auch für Trump.
McCarthy trieb mit seinen frei erfundenen Anklagen und Beweise Leute mit und ohne Namen aus dem Land. Selbst Charlie Chaplin wurde beschuldigt Kommunist zu sein und musste mit seiner Familie aus den USA fliehen.
Mal sehen wie weit es Trump noch treibt. Die Intelligenz wird bereits unruhig.
Wenn man dann noch liest, wie Trump die Truppe für den Einsatz im Innern mobilisiert, kann einem schwummerig werden.
Sein Kriegsminister Pete Hegseth kurzfristig für diesen Dienstag alle Generäle und Admiräle ohne Angabe von Gründen nach Virginia beordert hat, wachsen die Gerüchte. Denn die mehreren Hundert hohen Offiziere mussten nicht nur aus den SA anreisen, sondern auch aus ausländischen Stützpunkten wie Südkorea, Japan oder dem Mittleren Osten einfliegen.
Ein Gerücht besagte, dass der Kriegsminister nur einen Vortrag über „Kriegsethos“ halten würde. In letzter Sekunde sagte auch Trump seine Teilnahme zu.
Viele Beobachter sind ernsthaft beunruhigt und sehen darin einen Beleg für die weitere Politisierung des Militärs. Der pensionierte General Ben Hodges verglich sogar auf X den Termin mit der überraschenden Versammlung der deutschen Generäle 1935, als die Top-Offiziere einen persönlichen Eid auf Adolf Hitler ablegen mussten.
Kriegsminister Hegseth kommentierte den alarmierenden Post auf X mit den Worten: „Coole Geschichte, General!“.
Zusammenpassen würde das einiges bei unserem großen Führer, ewigen Bruder und Freud.
»The Big Lie, die große Lüge, war sein Markenzeichen. Warum ausgerechnet ein allenfalls durchschnittlich begabter Politiker aus Wisconsin einer Nachkriegsphase seinen Stempel aufdrücken konnte, bleibt ein Geheimnis amerikanischer Geschichte. Dreistigkeit reichte in dem Fall aus, um ein ganzes Land in Angst und Schrecken zu versetzen. Joseph McCarthy aus Wisconsin, ein wenig begabter Provinzjurist, war der Mann, der den 1950er Jahren seinen Stempel aufdrückte. Man wusste nicht recht, wie man diese Phase der fortdauernden Denunziation benennen sollte. Seine Jahre im Rampenlicht – von 1950 bis zu seinem Fall 1954 – haben jedoch ihren Titel gefunden: „McCarthyism“. Damit meint man nicht nur die Jagd auf Kommunisten, sondern das Prinzip, Verdächtigungen und Rufmord in ein politisches Instrument zu verwandeln.
Die Gegenwart scheint das Experiment wiederholen zu wollen, das schon damals tiefe Wunden in den USA hinterlassen hatte. Zuletzt legte die University of Berkeley eine Liste von 160 Studierenden, von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen den US-Behörden vor, angeblich weil diese sich antisemitisch geäußert hätten. Die jüdische Philosophin Judith Butler war darunter und sprach sogleich von Methoden wie im McCarthyism. Längst geht an vielen US-Universitäten die Angst um, viele prominente Stimmen sind plötzlich aus Furcht vor staatlicher Repression verstummt. In den USA findet ein dramatischer Wandel statt, der dem in den 1950er Jahren stark ähnelt…………«
The Big Lie, die große Lüge. Wie treffend auch für Trump.
McCarthy trieb mit seinen frei erfundenen Anklagen und Beweise Leute mit und ohne Namen aus dem Land. Selbst Charlie Chaplin wurde beschuldigt Kommunist zu sein und musste mit seiner Familie aus den USA fliehen.
Mal sehen wie weit es Trump noch treibt. Die Intelligenz wird bereits unruhig.
Wenn man dann noch liest, wie Trump die Truppe für den Einsatz im Innern mobilisiert, kann einem schwummerig werden.
Sein Kriegsminister Pete Hegseth kurzfristig für diesen Dienstag alle Generäle und Admiräle ohne Angabe von Gründen nach Virginia beordert hat, wachsen die Gerüchte. Denn die mehreren Hundert hohen Offiziere mussten nicht nur aus den SA anreisen, sondern auch aus ausländischen Stützpunkten wie Südkorea, Japan oder dem Mittleren Osten einfliegen.
Ein Gerücht besagte, dass der Kriegsminister nur einen Vortrag über „Kriegsethos“ halten würde. In letzter Sekunde sagte auch Trump seine Teilnahme zu.
Viele Beobachter sind ernsthaft beunruhigt und sehen darin einen Beleg für die weitere Politisierung des Militärs. Der pensionierte General Ben Hodges verglich sogar auf X den Termin mit der überraschenden Versammlung der deutschen Generäle 1935, als die Top-Offiziere einen persönlichen Eid auf Adolf Hitler ablegen mussten.
Kriegsminister Hegseth kommentierte den alarmierenden Post auf X mit den Worten: „Coole Geschichte, General!“.
Zusammenpassen würde das einiges bei unserem großen Führer, ewigen Bruder und Freud.
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