Von Harvey11
06.10.2024, 10:48 – geändert 06.10.2024, 11:01
Ein fremder Leserbrief enthält die Worte: Was ist aus der These des Friedensnobelpreisträgers und ersten sozialdemokratischen Bundeskanzlers Willy Brandt geworden: Mehr Demokratie wagen?! Was waren das ab 1969 für Zeiten in der ersten sozialliberalen Koalition?
Was ist seitens der FDP aus den berühmten Freiburger Thesen von 1972 geworden? Eine gerechte Sozialpolitik, die gemäß Grundgesetz durch eine gerechte Steuerpolitik finanziert werden soll, ist für die heutige FDP ein populistisches Fremdwort.
Da hat der fremde Leserbriefschreiber aber das hier vergessen, das Ahlener Programm der CDU von 1947 »Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen.
Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinwirtschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.«
In einer früheren Debatte habe ich einmal an das alte Buch »Wohlstand für alle« erinnert (ob es das noch komplett aus dem Netz ladbar ist?). Prompt kamen die Beschimpfungen aus der Union, ich solle doch mit Karl Marx aufhören. Die waren so dämlich zu vergessen, das das Buch von Ludwig Erhardt stammt.
Viel hat sich geändert, viele haben sich kaufen lassen.
Wahltag wird so langsam wieder zum Zahltag. Aber müssen die Rechnungen mit den alten Scheinen beglichen werden? Wahltag wird so langsam wieder zum Zahltag. Aber müssen die Rechnungen mit den alten Scheinen beglichen werden? Die hatte man doch längst als wertlos erkannt. Trübe Aussichen, wen sich nichts ändert.
Ein fremder Leserbrief enthält die Worte: Was ist aus der These des Friedensnobelpreisträgers und ersten sozialdemokratischen Bundeskanzlers Willy Brandt geworden: Mehr Demokratie wagen?! Was waren das ab 1969 für Zeiten in der ersten sozialliberalen Koalition?
Was ist seitens der FDP aus den berühmten Freiburger Thesen von 1972 geworden? Eine gerechte Sozialpolitik, die gemäß Grundgesetz durch eine gerechte Steuerpolitik finanziert werden soll, ist für die heutige FDP ein populistisches Fremdwort.
Da hat der fremde Leserbriefschreiber aber das hier vergessen, das Ahlener Programm der CDU von 1947 »Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen.
Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinwirtschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.«
In einer früheren Debatte habe ich einmal an das alte Buch »Wohlstand für alle« erinnert (ob es das noch komplett aus dem Netz ladbar ist?). Prompt kamen die Beschimpfungen aus der Union, ich solle doch mit Karl Marx aufhören. Die waren so dämlich zu vergessen, das das Buch von Ludwig Erhardt stammt.
Viel hat sich geändert, viele haben sich kaufen lassen.
Wahltag wird so langsam wieder zum Zahltag. Aber müssen die Rechnungen mit den alten Scheinen beglichen werden? Wahltag wird so langsam wieder zum Zahltag. Aber müssen die Rechnungen mit den alten Scheinen beglichen werden? Die hatte man doch längst als wertlos erkannt. Trübe Aussichen, wen sich nichts ändert.