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Treffende Worte von Rangar dem Zeitenwanderer

Von ehemaliges Mitglied Freitag 22.04.2022, 15:47 – geändert 24.04.2022, 15:43

Die große Freundschaft, Sahra Wagenknecht immer noch auf Kuschelkurs mit Wladimir Putin
Während Wladimir Putin die Ukraine in Schutt und Asche legen lässt und massenhaft Zivilisten tötet, stand Sahra Wagenknecht zunächst eng an seiner Seite.
Sie verteidigte den Wutwichtel aus Russland und stieg mit in die Argumentation ein, die NATO sei schuld.
Mit der Zeit scheint sie zumindest teilweise ihre Meinung geändert zu haben. Mittlerweile sind die Bilder aus Butscha und anderen ukrainischen Städten auch in ihr Bewusstsein gedrungen.
Man müsse alles dafür tun, dass dieser Krieg beendet würde. Bis dahin gehe ich mit der Meinung von Frau Wagenknecht konform. Dann hören unsere Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.
Waffenlieferungen verlängern den Krieg und damit das Leid der Ukrainer. Diesem Satz kann ich schon nur noch zur Hälfte zustimmen.
Auch dieser Satz ist Teil der russischen Propaganda, was Frau Wagenknecht noch immer nicht verstehen möchte.
Leider gehört zur Wahrheit auch, dass der Krieg länger dauert, je länger sich die Ukrainer verteidigen können. Sich nicht zu verteidigen ist jedoch angesichts dessen, was ihnen ohne Gegenwehr blühen würde keine Option. Wäre die Ukraine militärisch besser ausgestattet gewesen, hätte dieser Krieg vielleicht erst gar nicht begonnen. Wir hatten jahrelang einen kalten Krieg und eventuell hätte sich auch ein paranoider Wutwichtel wie Putin abschrecken lassen. Seit dem Überfall auf die Krim hätten wir sehen müssen was die Stunde geschlagen hat und hätten die Ukraine besser unterstützen müssen.
Glaubt diese scheinbar naive Dame wirklich, dass das Leid der Ukrainer ein Ende hätte, wenn sie schneller besiegt würden?
Ich denke nicht. Je weniger sich die Ukraine verteidigen kann, umso schneller werden sie dahingemetzelt.
Auch hat sie noch nicht begriffen, dass Europa vermutlich ebenfalls auf dem Einkaufszettel von Putin steht. Aber wer weiß, vielleicht wird es mit einer Lenin-Bibel in der Hand leichter.
Der Plan Wladimir Putins wird immer deutlicher. Durch seine offensichtlichen Lügen zeigt er sein wahres Gesicht und sein Vorhaben.
Da wurde von russischer Seite behauptet, die Bilder und Berichte aus Butscha seine nur Fake. Warum in Gottes Namen, ehrt man dann die dafür verantwortliche Brigade?
Wenn man ein Land entnazifizieren will, warum setzt man Leute ein und ehrt sie, die sich eindeutig mit Nazisymbolen schmücken?
Warum will man sich für ein im Sturm untergegangenes Kriegsschiff rächen, dass vorher durch die angebliche Dummheit der eigenen Leute, in Brand geraten war?
Dass Verhandlungen bei Wladimir Putin ins leere laufen, hat er in diesem Krieg zu Genüge bewiesen. Da werden Fluchtkorridore vereinbart und dann vom russischen Militär blockiert oder beschossen. Selbst klar erkennbare Rettungsfahrzeuge werden angegriffen. Die dummdreiste Ausrede hierfür ist, dass sei ukrainisches Militär, welches sich unter den Zivilisten versteckte.
Frau Wagenknecht hat noch im Februar gesagt, dass es keinen Frieden ohne, nur mit Wladimir Putin gebe. Ich hoffe, sie wird irgendwann begreifen, dass es genau umgekehrt ist.
Dieser paranoide Möchtegernzar ist, meiner Meinung nach, leider nicht gewaltfrei zu stoppen.
Auch ich lebe pazifistische Werte, muss aber auch realistisch bleiben. Gewalt und Krieg abzulehnen, heißt nicht, mich freudestrahlend foltern oder abschlachten zu lassen. Man sollte jedem Opfer von Gewalt die Möglichkeit geben sich so gut wie eben möglich zu wehren bzw. zu verteidigen.
Hier noch ein Appell an alle, die sich gegen Waffenlieferungen aussprechen: Wer der Meinung ist, dass es andere Wege gibt als Waffenlieferungen, dann nutzt sie doch endlich! In den Medien rumschwafeln beendet diesen Krieg nicht. Wer darauf wartet, dass andere die zündende Idee haben, die einem selbst nicht einfällt, verschenkt wertvolle Zeit und viele Menschenleben.
In diesem Sinne, bleibt gesund und habt Verständnis, dass die Ukrainer sich nicht in Gänze vernichten lassen wollen.
Euer Rangar der Zeitenwanderer"
Quelle: "Fragen an Frau Eva" - Satireseite auf Facebook

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