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Transrechte sind keine Frauenrechte

Von AlterWeisserMann Mittwoch 05.04.2023, 00:21

Frauen sind Frauen, nicht, weil sie „von der Gesellschaft“ dazu gemacht werden. Nicht, weil sie sich selbst dazu erklärt haben. Nicht, weil sie dazu gedrängt wurden. Und auch nicht, weil man ihnen dies Geschlecht bei ihrer Geburt „zugeschrieben“ hat, um nur eine der sinnlosen Formulierungen zu nutzen, die derzeit kursieren, um künstlich den Mythos zu beatmen, man könne bei der Geburt eines Menschen sein Geschlecht nicht bestimmen und es fände eine willkürliche „Zuschreibung von Geschlecht“ durch Ärzte, Eltern oder Hebammen statt.

Frausein ist keine Zuschreibung, sondern ein existenzieller Zustand, der nicht erklärungsbedürftig ist. Frausein ist Hardware. Substanz. Keine Software, die auf das System „Körper“ gespielt wird. #WomanbyNature ist die einzige Kategorie Frau, die es tatsächlich gibt. Wir sind Frauen.

Gerade wird nun ein neuer Straftatbestand auch in unserem Land erfunden, das sogenannte „Misgendern“. (Es gibt nicht einmal ein deutsches Wort dafür!) Gemeint ist das Ansprechen einer Person mit dem vermeintlich „falschen“ Geschlecht. Falsch und richtig wird dabei aber nicht juristisch anhand der Faktenlage definiert, sondern anhand der gerne auch wechselnden Selbstdefinition zwischen cis, trans, non-binär (auch so eine frei erfundene Kategorie), gender-fluid, queer und was es sonst noch auf dem Jahrmarkt der Geschlechter gibt.

Respekt gegenüber all jenen, die gerne ebenfalls Frauen wären, während die Natur ihnen das nicht vergönnte, halte ich persönlich für selbstverständlich. Respekt gegenüber jenen, die Frauen sind, allerdings auch. Auf keinen Fall akzeptiere ich eine Lösung, die das Frausein als einen biologischen Fakt in Frage stellt.

Abseits davon, darf jeder leben, wie er will. Kleidung, Make-Up und sogar künstliche Brüste tragen. As you like it. Dort wo wir uns allerdings in Räumen begegnen oder gar gegeneinander antreten, wie im Sport, muss die Faktenlage immer Vorrang haben. Das ist nicht verhandelbar im Namen einer herausgebrüllten Toleranzforderung.

Und genau deswegen ist das Selbstbestimmungsgesetz, wie unsere Regierung es plant, auch keine Lösung, sondern ein Anheizen des Problems. Man vernimmt gerade, man wolle im Gesetz Probezeiten einführen (Frau auf Probe?) oder auch Räume, in denen das nicht gelten soll (Sauna, Umkleiden). Das ist Augenwischerei und schafft noch mehr Probleme, Unsicherheiten und Definitionsspielräume.

Man kann nämlich nicht auf dem Standesamt Frau sein und in der Sauna ein Mann.

Um das zu verstehen, braucht man nicht einmal einen Grundschulabschluss, ganz sicher aber keine Meldestellen gegen „Transphobie“ und „Queerfeindlichkeit“ oder gar einen staatlichen Queer-Beauftragten, der uns gerne durch ein neu geschaffenes „Deadnamingverbot“ aufzwingen will, die Realität nicht mehr beim Namen nennen zu dürfen.

Machen wir es kurz: Genderpolitik ist nicht die Lösung, sondern das größte Problem der Frauenbewegung.

Birgit Kelle

Dieser klaren Argumentation kann ich voll beipflichten und hoffe dass die verantwortlichen Politiker zur Vernunft kommen.

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