»Seit der Covid-19-Pandemie, der Energiepreisexplosion und der sich nur langsam beruhigenden Inflation dringt die Armut verstärkt in die Mitte der Gesellschaft vor, während sich der Reichtum immer stärker bei wenigen (Unternehmer-)Familien konzentriert. Die soziale Ungleichheit ist das Kardinalproblem unseres Landes, weil sie sowohl Gift ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt als auch eine Gefahr für die Demokratie.
Dass die seit über einem halben Jahr von CDU, CSU und SPD gestellte Bundesregierung diesbezüglich nur ein arg begrenztes Problembewusstsein hat, zeigt ihr am Mittwoch vorgelegter Armuts- und Reichtumsbericht, in dem die soziale Polarisierung in Deutschland heruntergespielt wird. Während die Gesellschaft materiell und sozialräumlich immer deutlicher auseinanderfällt, gerät der Regierungsbericht umfangreicher denn je. Er umfasst gut 650 Seiten und enthält eine Unzahl von Statistiken, Tabellen und Schaubildern. Die Leser werden von dem unübersichtlichen Zahlenwerk regelrecht erschlagen, es gleicht einem Datenfriedhof. Weniger wäre an dieser Stelle mehr gewesen. Vielleicht haben die Verfasser am Ende vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr gesehen und den Kern des Problems verfehlt............«
Mal abwarten wie lange die Medienwelt sich zeit lässt, um ihre jährliche kleine Meldung wieder veröffentlicht.
Dann können wir wieder - wenn wir sie entdecken - , lesen dass auch im abgelaufenen Jahr die Reichen reicher und die Armen ärmer wurden und die Zahl der Armen weiter zunahm.
Deutlicher kann man es eigentlich nicht sagen, für wen hier seit Jahren Politik gemacht wird. Daran will man ach nichts ändern, denn in den Augen unserer Regierung haben die Armen immer noch zu viel. Das muss geändert werden.
Nur wird sich daran mit einer AfD nichts ändern.
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»Seit der Covid-19-Pandemie, der Energiepreisexplosion und der sich nur langsam beruhigenden Inflation dringt die Armut verstärkt in die Mitte der Gesellschaft vor, während sich der Reichtum immer stärker bei wenigen (Unternehmer-)Familien konzentriert. Die soziale Ungleichheit ist das Kardinalproblem unseres Landes, weil sie sowohl Gift ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt als auch eine Gefahr für die Demokratie.
Dass die seit über einem halben Jahr von CDU, CSU und SPD gestellte Bundesregierung diesbezüglich nur ein arg begrenztes Problembewusstsein hat, zeigt ihr am Mittwoch vorgelegter Armuts- und Reichtumsbericht, in dem die soziale Polarisierung in Deutschland heruntergespielt wird. Während die Gesellschaft materiell und sozialräumlich immer deutlicher auseinanderfällt, gerät der Regierungsbericht umfangreicher denn je. Er umfasst gut 650 Seiten und enthält eine Unzahl von Statistiken, Tabellen und Schaubildern. Die Leser werden von dem unübersichtlichen Zahlenwerk regelrecht erschlagen, es gleicht einem Datenfriedhof. Weniger wäre an dieser Stelle mehr gewesen. Vielleicht haben die Verfasser am Ende vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr gesehen und den Kern des Problems verfehlt............«
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Dann können wir wieder - wenn wir sie entdecken - , lesen dass auch im abgelaufenen Jahr die Reichen reicher und die Armen ärmer wurden und die Zahl der Armen weiter zunahm.
Deutlicher kann man es eigentlich nicht sagen, für wen hier seit Jahren Politik gemacht wird. Daran will man ach nichts ändern, denn in den Augen unserer Regierung haben die Armen immer noch zu viel. Das muss geändert werden.
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