US-Präsident Donald Trump erhebt beispiellose Zölle gegen nahezu alle Handelspartner der USA. Viele Staaten kündigen Gegenmaßnahmen an
Entsetzen, Kursstürze und Aufrufe zu Gegenmaßnahmen: Das waren international die ersten Reaktionen auf die beispiellosen Zölle, die US-Präsident Donald Trump am Mittwoch hochgezogen hatte. Während Politiker und Ökonomen überall bekundeten, sie hätten zwar mit der Verhängung hoher US-Zölle gerechnet, aber nicht mit ganz so krassen, stürzten Aktienindizes weltweit ab.
Die USA, unser ewiger Freund und Verbündeter machen ihr Ding. Warum macht Europa nicht seins?
Warum lassen wir uns schon wieder vorschreiben, wo wir was zu kaufen hätten? Wenn Trump schon Russland von Sanktionen ausnimmt, könnten wir es doch auch.
Vom wem sich Trump noch bedroht fühlt schreibt die Gießener Allgemeine:
Mini-Staaten und entlegene Inseln betroffen
US-Präsident Donald Trump nimmt nicht nur große Wirtschaftsnationen ins Visier: Auch winzige Inselstaaten und entlegene Gebiete tauchen auf der Liste der betroffenen Länder auf – teils sogar unbewohnte oder kaum besiedelte Regionen.
Unter ihnen: Die Heard- und McDonaldinseln im südlichen Indischen Ozean. Sie gehören zu mehreren australischen Außengebieten, die auf Trumps Zollliste separat aufgeführt werden. Das vulkanische Archipel liegt rund 4000 Kilometer südwestlich von Australien und gehört zu den entlegensten Orten der Erde. Seevögel, Robben und Pinguine leben dort in großen Kolonien. Dennoch: Das Gebiet exportierte im Jahr 2022 der Weltbank zufolge Produkte im Wert von 1,4 Millionen US-Dollar in die Vereinigten Staaten.
Auch auf der neuen US-Zollliste: das britische Überseegebiet im Indischen Ozean. Dieses umfasst die Insel Diego Garcia, die von den USA und Großbritannien als Militärstützpunkt genutzt wird. Die Inselgruppe ist außer dem militärischen Personal unbewohnt: Die Bewohner wurden in den1970er-Jahren umgesiedelt, als die USA den Stützpunkt errichteten.
Weitere ungewöhnliche Regionen sind die Kokosinseln im Indischen Ozean mit rund 600 Einwohnern, die bei Touristen für ihre tropische Schönheit bekannt ist, oder die Pazifikinseln Tokelau Norfolk mit jeweils rund 2000 Bewohnern. dpa
Also Europa, macht euer Ding und zeigt den Finger.
Oder immer noch streng US-gläubig? Dann hört auf zu heulen und gehorcht Herrchen.
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US-Präsident Donald Trump erhebt beispiellose Zölle gegen nahezu alle Handelspartner der USA. Viele Staaten kündigen Gegenmaßnahmen an
Entsetzen, Kursstürze und Aufrufe zu Gegenmaßnahmen: Das waren international die ersten Reaktionen auf die beispiellosen Zölle, die US-Präsident Donald Trump am Mittwoch hochgezogen hatte. Während Politiker und Ökonomen überall bekundeten, sie hätten zwar mit der Verhängung hoher US-Zölle gerechnet, aber nicht mit ganz so krassen, stürzten Aktienindizes weltweit ab.
Die USA, unser ewiger Freund und Verbündeter machen ihr Ding. Warum macht Europa nicht seins?
Warum lassen wir uns schon wieder vorschreiben, wo wir was zu kaufen hätten? Wenn Trump schon Russland von Sanktionen ausnimmt, könnten wir es doch auch.
Vom wem sich Trump noch bedroht fühlt schreibt die Gießener Allgemeine:
Mini-Staaten und entlegene Inseln betroffen
US-Präsident Donald Trump nimmt nicht nur große Wirtschaftsnationen ins Visier: Auch winzige Inselstaaten und entlegene Gebiete tauchen auf der Liste der betroffenen Länder auf – teils sogar unbewohnte oder kaum besiedelte Regionen.
Unter ihnen: Die Heard- und McDonaldinseln im südlichen Indischen Ozean. Sie gehören zu mehreren australischen Außengebieten, die auf Trumps Zollliste separat aufgeführt werden. Das vulkanische Archipel liegt rund 4000 Kilometer südwestlich von Australien und gehört zu den entlegensten Orten der Erde. Seevögel, Robben und Pinguine leben dort in großen Kolonien. Dennoch: Das Gebiet exportierte im Jahr 2022 der Weltbank zufolge Produkte im Wert von 1,4 Millionen US-Dollar in die Vereinigten Staaten.
Auch auf der neuen US-Zollliste: das britische Überseegebiet im Indischen Ozean. Dieses umfasst die Insel Diego Garcia, die von den USA und Großbritannien als Militärstützpunkt genutzt wird. Die Inselgruppe ist außer dem militärischen Personal unbewohnt: Die Bewohner wurden in den1970er-Jahren umgesiedelt, als die USA den Stützpunkt errichteten.
Weitere ungewöhnliche Regionen sind die Kokosinseln im Indischen Ozean mit rund 600 Einwohnern, die bei Touristen für ihre tropische Schönheit bekannt ist, oder die Pazifikinseln Tokelau Norfolk mit jeweils rund 2000 Bewohnern. dpa
Also Europa, macht euer Ding und zeigt den Finger.
Oder immer noch streng US-gläubig? Dann hört auf zu heulen und gehorcht Herrchen.
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