In Syrien steht eine Lockerung der wirtschaftsschädigenden Sanktionen in Aussicht – solange die Dschihadisten westliche Interessen nicht antasten.
Seit dem politischen Erdbeben vom 8. Dezember geben sich Vertreter regionaler und westlicher Staaten in Damaskus die Klinke in die Hand, teilen die Beute des kriegsgeschundenen Landes unter sich auf und fabulieren von einem »inklusiven« Syrien unter Extremisten. Diejenigen, die das Leid der syrischen Bevölkerung jahrelang in Kauf genommen, ja gewollt haben, um den Sturz der Regierung doch noch zu erreichen, sprechen plötzlich von einem möglichen Ende der Sanktionen, von Wiederaufbauhilfen und einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation. Entscheidend ist, dass sich die HTS und andere dschihadistische Milizen nie gegen Israel oder westliche geopolitische Interessen gewandt haben. Dass sie jetzt neue Schulcurricula auflegen, in denen Juden und Christen als »vom rechten Weg Abgekommene« bezeichnet werden, und Alawiten massakrieren, ist da nachrangig.
Ich denke, dass die neuen Machthaber in Syrien die verschiedenen Angebote genau prüfen werden. Besonders genau die an Hilfe geknüpften Bedingungen.
Da könnten westliche Staaten unangenehm überrascht werden.
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In Syrien steht eine Lockerung der wirtschaftsschädigenden Sanktionen in Aussicht – solange die Dschihadisten westliche Interessen nicht antasten.
Seit dem politischen Erdbeben vom 8. Dezember geben sich Vertreter regionaler und westlicher Staaten in Damaskus die Klinke in die Hand, teilen die Beute des kriegsgeschundenen Landes unter sich auf und fabulieren von einem »inklusiven« Syrien unter Extremisten. Diejenigen, die das Leid der syrischen Bevölkerung jahrelang in Kauf genommen, ja gewollt haben, um den Sturz der Regierung doch noch zu erreichen, sprechen plötzlich von einem möglichen Ende der Sanktionen, von Wiederaufbauhilfen und einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation. Entscheidend ist, dass sich die HTS und andere dschihadistische Milizen nie gegen Israel oder westliche geopolitische Interessen gewandt haben. Dass sie jetzt neue Schulcurricula auflegen, in denen Juden und Christen als »vom rechten Weg Abgekommene« bezeichnet werden, und Alawiten massakrieren, ist da nachrangig.
Ich denke, dass die neuen Machthaber in Syrien die verschiedenen Angebote genau prüfen werden. Besonders genau die an Hilfe geknüpften Bedingungen.
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