Von Harvey11
Mittwoch 02.07.2025, 08:56 – geändert Mittwoch 02.07.2025, 08:57
Nach Kritik unter Druck: Kanzler zieht eine Ausweitung der Stromsteuersenkung in Erwägung
Hunderte Milliarden Euro für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung – kein Problem für die Regierung um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Die Stromsteuer für alle Menschen in diesem Land senken? Sorry, kein Geld. Nach der Ankündigung von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), jene Abgabe nur für Industrie und Landwirtschaft auf 0,1 Cent pro Kilowattstunde zu senken, empörten sich Handels- und Handwerksverbände, Verbraucherzentralen, Bild, die Grünen sowie diverse CDU- und SPD-Politiker.
Merz wird ärgerlich. Es sind ja nicht nur die üblichen Verdächtigen, die sich da melden. Auch Verbände, eigene Parteifreunde, auch die Bild, von der man ja die Grünen sturmreif hat sturmreif hat schießen lassen. Jetzt ist die einig mit denen. Auf keinen ist mehr Verlass. Auch die Bild hebt morgens den nassen Finger in die Luft und weiß dann sofort, für oder gegen was man ist. Auch Kohl musste das ja erfahren. Und das nennt sich tatsächlich Journalismus. Aber auf Springer-Art.
Angesichts dieser vereinten Front sieht sich Merz offenbar genötigt, sich für die Idee einer Ausweitung der Stromsteuersenkung zumindest offen zu zeigen – wenn die Gegenfinanzierung gesichert ist.
Das kann Merz aber gut, den Wind aus den Segeln nehmen.
Nein sagen ohne nein zu sagen.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
Nach Kritik unter Druck: Kanzler zieht eine Ausweitung der Stromsteuersenkung in Erwägung
Hunderte Milliarden Euro für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung – kein Problem für die Regierung um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Die Stromsteuer für alle Menschen in diesem Land senken? Sorry, kein Geld. Nach der Ankündigung von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), jene Abgabe nur für Industrie und Landwirtschaft auf 0,1 Cent pro Kilowattstunde zu senken, empörten sich Handels- und Handwerksverbände, Verbraucherzentralen, Bild, die Grünen sowie diverse CDU- und SPD-Politiker.
Merz wird ärgerlich. Es sind ja nicht nur die üblichen Verdächtigen, die sich da melden. Auch Verbände, eigene Parteifreunde, auch die Bild, von der man ja die Grünen sturmreif hat sturmreif hat schießen lassen. Jetzt ist die einig mit denen. Auf keinen ist mehr Verlass. Auch die Bild hebt morgens den nassen Finger in die Luft und weiß dann sofort, für oder gegen was man ist. Auch Kohl musste das ja erfahren. Und das nennt sich tatsächlich Journalismus. Aber auf Springer-Art.
Angesichts dieser vereinten Front sieht sich Merz offenbar genötigt, sich für die Idee einer Ausweitung der Stromsteuersenkung zumindest offen zu zeigen – wenn die Gegenfinanzierung gesichert ist.
Das kann Merz aber gut, den Wind aus den Segeln nehmen.
Nein sagen ohne nein zu sagen.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt wird nicht von Feierabend.de bereitgestellt. Du kannst ihn nur lesen, wenn Du zustimmst, dass er von jungewelt.de nachgeladen wird. Bist Du einverstanden, dass externe Inhalte nachgeladen werden? Mehr dazu erfährst Du in unseren Datenschutzbestimmungen.
einverstanden