Stagnation in der Euro-Zone: Die deutsche Wirtschaft ist vom Zugpferd zum Bremsklotz geworden
»Die Wirtschaft im Euro-Raum kommt kaum voran. Trotz hoffnungsvoller Prognosen, die von einem Wachstum zwischen einem und 1,5 Prozent ausgingen, ist die Lage prekär. Das bestätigten die zuletzt gemeldeten offiziellen Zahlen. So teilte Eurostat am Donnerstag mit, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Juli und September um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zugelegt habe. Letzteres hatte mit einem Plus von 0,1 Prozent abgeschnitten. Die mit Abstand größte Volkswirtschaft der Euro-Zone schafft nicht einmal diesen Minizuwachs, sondern tritt auf der Stelle. Diagnose: Aus der Konjunkturlokomotive Deutschland ist ein Bremsklotz geworden.
Nahezu alle Mainstreammedien nannten die neuen Zahlen »überraschend«. Verständlich, wenn der Zuwachs doppelt so hoch ausfällt wie zuvor erwartet, ist Feiern angesagt. Allerdings scheint dies weniger auf Zuversicht, sondern eher auf zunehmende Verzweiflung zu deuten. Zumal »Wachstum« im Zehntelprozentbereich durchaus mit dem spitzen Bleistift der Statistiker »generiert« werden kann..........«
Wenn etwas abwärts rutscht ist es schwer, gegenzuhalten.
Fast noch schwerer ist es, Gründe dafür zu erfinden. Denn selbst hat man sich ja nie etwas vorzuwerfen.
Heute wird aus Geld Geld gemacht. Warum da etwas produzieren? Das ist doch viel zu riskant.
Und das kommende Weihnachtsgeschäft? Auch da ist man mit Prognosen sehr vorsichtig.
In den Kirchen wird dann zwar wieder etwas von einem großen Stern erzählt, der im Osten aufgeht. Aber in der wegen der derzeitigen Hysterie könnten die Leute heim in die Keller flüchten weil sie glauben, das wäre eine russische Drohne.
Keine guten Aussichten. Irgendwas, irgendwer scheint da am Ende zu sein.
Aber keine Sorgen, der Markt regelt alles.
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Stagnation in der Euro-Zone: Die deutsche Wirtschaft ist vom Zugpferd zum Bremsklotz geworden
»Die Wirtschaft im Euro-Raum kommt kaum voran. Trotz hoffnungsvoller Prognosen, die von einem Wachstum zwischen einem und 1,5 Prozent ausgingen, ist die Lage prekär. Das bestätigten die zuletzt gemeldeten offiziellen Zahlen. So teilte Eurostat am Donnerstag mit, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Juli und September um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zugelegt habe. Letzteres hatte mit einem Plus von 0,1 Prozent abgeschnitten. Die mit Abstand größte Volkswirtschaft der Euro-Zone schafft nicht einmal diesen Minizuwachs, sondern tritt auf der Stelle. Diagnose: Aus der Konjunkturlokomotive Deutschland ist ein Bremsklotz geworden.
Nahezu alle Mainstreammedien nannten die neuen Zahlen »überraschend«. Verständlich, wenn der Zuwachs doppelt so hoch ausfällt wie zuvor erwartet, ist Feiern angesagt. Allerdings scheint dies weniger auf Zuversicht, sondern eher auf zunehmende Verzweiflung zu deuten. Zumal »Wachstum« im Zehntelprozentbereich durchaus mit dem spitzen Bleistift der Statistiker »generiert« werden kann..........«
Wenn etwas abwärts rutscht ist es schwer, gegenzuhalten.
Fast noch schwerer ist es, Gründe dafür zu erfinden. Denn selbst hat man sich ja nie etwas vorzuwerfen.
Heute wird aus Geld Geld gemacht. Warum da etwas produzieren? Das ist doch viel zu riskant.
Und das kommende Weihnachtsgeschäft? Auch da ist man mit Prognosen sehr vorsichtig.
In den Kirchen wird dann zwar wieder etwas von einem großen Stern erzählt, der im Osten aufgeht. Aber in der wegen der derzeitigen Hysterie könnten die Leute heim in die Keller flüchten weil sie glauben, das wäre eine russische Drohne.
Keine guten Aussichten. Irgendwas, irgendwer scheint da am Ende zu sein.
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