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Steht nun Kuba am Abgrund?

Von Feierabend-Mitglied Dienstag 06.01.2026, 13:46 – geändert Dienstag 06.01.2026, 14:05

Es befindet sich bereits in einer seiner schwersten Krisen seit Jahrzehnten. Bekanntlich kommt es zu regelmässigen Stromausfällen, gravierenden Engpässen bei Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff. Verschärfte US-Sanktionen sind auch daran beteiligt. Doch hauptsächlich geht es um Misswirtschaft, Korruption und strukturelle Probleme. Rund eine Millionen Menschen haben deshalb Kuba seit 2021 verlassen.
Mit Maduro hatte die Regierung einen Verbündeten. Venezuela lieferte vergünstigtes Erdöl, während Kuba im Gegenzug Hunderte Ärzte, Lehrer und Berater nach Venezuela entsandte. "Dieses Öl habe Kuba für seine Wärmekraftwerke und einen weiteren Teil für den Verkauf verwendet. Das gab es im Austausch für Gefälligkeiten, Korruption, Geldwäsche und eine Menge anderer Dinge." erklärt der venezolanische Ökonom Manuel Sutherland. Dieses "Öl-gegen-Dienstleistungen"-Modell das für beide Seiten existenziell wichtig ist, steht nun in Frage, da die Lieferungen gleich null sind nach Trumps Seeblockade. Da reicht auch nicht die Unterstützung der mexikanischen Regierung, die mit vergleichsweise kleinen Ölmengen hilft.

Hinzu kommt dass US-Außenminister Marco Rubio (selbst Sohn von Exilkubanern) Kuba nicht zum ersten Mal als riesiges Problem bezeichnete. Kurz nach dem Angriff auf Venezuela äusserte Rubio öffentlich, Kuba könne das nächste Ziel einer US-Intervention werden.

Aber Kuba reicht wohl nicht, Trump brachte auch noch Mexiko und Kolumbien ins Gespräch bezüglich "möglicher Interventionen".
Es ist einfach nur schlimm was da abgeht.

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