Von Harvey11
Montag 14.07.2025, 10:28 – geändert Montag 14.07.2025, 10:49
Acht Prozent weniger Lohn für Belegschaft: IG Metall und Stahlbosse einigen sich auf »Eckpunkte« eines Sanierungstarifvertrags
Eine Meldung, die wach macht, vor dem ersten Kaffee schon. Um sechs Uhr morgens am Sonnabend soll die Tinte trocken gewesen sein. Unter dem »Sanierungstarifvertrag«. Genauer gesagt: unter einer Sammlung tarifvertraglicher »Eckpunkte«, auf die sich die Bezirksleitung der IG Metall (IGM) NRW und der Vorstand von Thyssen-Krupp Steel Europe (TKSE) zuvor geeinigt haben. Nach drei intensiven Verhandlungstagen.
Das Ergebnis macht dann extra munter: Urlaubsgeld weg, Weihnachtsgeld halbiert, Arbeitszeit runter; von 34 Wochenstunden auf 32,5 – ohne Lohnausgleich, versteht sich. Unter dem Strich bedeutet der »harte Sparkurs« ein Einkommensminus von acht Prozent für die knapp 27.000 Beschäftigten beim größten deutschen Stahlproduzenten.
Irgendwo auf der Welt wird Stahl produziert, der billiger ist.
Also müssen hier die Löhne runter. Leider gehen aber die Verbraucherpreise auch nicht runter. Das Geld wird also knapper und fehlt somit dem örtlichen Binnenmarkt. Den die Union will ja die Sozialhilfe für diese Faulenzer auch drastisch senken.
Irgendwo ist der Wurm drin, die Made ist in Germany.
Geiz ist geil.
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Acht Prozent weniger Lohn für Belegschaft: IG Metall und Stahlbosse einigen sich auf »Eckpunkte« eines Sanierungstarifvertrags
Eine Meldung, die wach macht, vor dem ersten Kaffee schon. Um sechs Uhr morgens am Sonnabend soll die Tinte trocken gewesen sein. Unter dem »Sanierungstarifvertrag«. Genauer gesagt: unter einer Sammlung tarifvertraglicher »Eckpunkte«, auf die sich die Bezirksleitung der IG Metall (IGM) NRW und der Vorstand von Thyssen-Krupp Steel Europe (TKSE) zuvor geeinigt haben. Nach drei intensiven Verhandlungstagen.
Das Ergebnis macht dann extra munter: Urlaubsgeld weg, Weihnachtsgeld halbiert, Arbeitszeit runter; von 34 Wochenstunden auf 32,5 – ohne Lohnausgleich, versteht sich. Unter dem Strich bedeutet der »harte Sparkurs« ein Einkommensminus von acht Prozent für die knapp 27.000 Beschäftigten beim größten deutschen Stahlproduzenten.
Irgendwo auf der Welt wird Stahl produziert, der billiger ist.
Also müssen hier die Löhne runter. Leider gehen aber die Verbraucherpreise auch nicht runter. Das Geld wird also knapper und fehlt somit dem örtlichen Binnenmarkt. Den die Union will ja die Sozialhilfe für diese Faulenzer auch drastisch senken.
Irgendwo ist der Wurm drin, die Made ist in Germany.
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