nicht mehr Beachtung finden? Die grössten Mitglieder sind Russland, China und Indien neben Pakistan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan. Bei dem jüngsten Gipfeltreffen wurde auch der Iran aufgenommen, der wie Belarus und die Mongolei bislang Beobachterstatus hatte. Es begann auch der Prozess für die Aufnahme von Belarus. Nun will auch die Türkei aufgenommen werden als erster Nato-Staat.Zudem haben Ägypten, Bangladesch und Syrien Interesse bekundet. Die Guppe vertritt derzeit ca. 40% der Weltbevölkerung und 30% der Weltwirtschaftsleistung. Bekanntlich wollen Russland und China die Weltordnung ändern und suchen weitere Unterstützer dafür, die man dann schon auch mal offensichtlich mit "humanitärer Hilfe" kauft.
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Aus Handelsblatt:
"Xi Jinping warnt vor Aufständen und Einmischung
Eindringlich hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping die Mitglieder der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) vor Volksaufständen und Einmischung aus dem Ausland gewarnt. „Wir müssen ausländische Kräfte daran hindern, „Farbenrevolutionen” anzuzetteln”, sagte der chinesische Präsident am letzten Tag des Gipfels der Staatengruppe am Freitag im usbekischen Samarkand. Gemeinsam müssten sich die Mitglieder der „Einmischung in innere Angelegenheiten unter irgendwelchen Vorwänden” widersetzen."
Aus Tagesspiegel:
"Als „Farbenrevolutionen“ werden politische Bewegungen der letzten Jahrzehnte bezeichnet, die oft etwa autokratische Systeme zu Fall brachten. Demokratische Transformationen in mehreren Ländern in den 2000er Jahren wurden oft nach Farben oder auch Pflanzen benannt und zumeist auch von demokratischen Kräften aus dem Ausland unterstützt.
Die Welt trete in eine „neue Phase der Turbulenzen und der Veränderung“ ein, sagte Xi Jinping vor den Teilnehmern. „Der Nebel der Pandemie des Jahrhunderts hat sich noch nicht verzogen, der Rauch lokaler Konflikte steigt wieder auf, die Mentalität des Kalten Krieges und Blockpolitik sind zurückgekehrt.“
Unilateralismus und Protektionismus nähmen zu, so Xi. Die wirtschaftliche Globalisierung stoße auf Gegenströmungen. „Die Menschheit steht am Scheideweg.“
Der Präsident Chinas rief die SCO-Mitglieder auch zum Kampf gegen Drogenschmuggel, andere grenzüberschreitende Verbrechen und die „drei bösen Kräfte“ auf. Dazu zählen Terrorismus, Separatismus und religiöser Extremismus.
China sei bereit, in den nächsten fünf Jahren 2000 Strafverfolgungsbeamte von SCO-Mitgliedsstaaten auszubilden und ein Trainingszentrum für den Anti-Terror-Kampf einzurichten. Um der Not in der Welt zu begegnen, werde China bedürftigen Entwicklungsländern Nahrung und humanitäre Hilfsgüter im Wert von 1,5 Milliarden Yuan, umgerechnet 214 Millionen Euro, zur Verfügung stellen, kündigte Xi Jinping ferner an. (dpa)"
nicht mehr Beachtung finden? Die grössten Mitglieder sind Russland, China und Indien neben Pakistan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan. Bei dem jüngsten Gipfeltreffen wurde auch der Iran aufgenommen, der wie Belarus und die Mongolei bislang Beobachterstatus hatte. Es begann auch der Prozess für die Aufnahme von Belarus. Nun will auch die Türkei aufgenommen werden als erster Nato-Staat.Zudem haben Ägypten, Bangladesch und Syrien Interesse bekundet. Die Guppe vertritt derzeit ca. 40% der Weltbevölkerung und 30% der Weltwirtschaftsleistung. Bekanntlich wollen Russland und China die Weltordnung ändern und suchen weitere Unterstützer dafür, die man dann schon auch mal offensichtlich mit "humanitärer Hilfe" kauft.
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Aus Handelsblatt:
"Xi Jinping warnt vor Aufständen und Einmischung
Eindringlich hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping die Mitglieder der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) vor Volksaufständen und Einmischung aus dem Ausland gewarnt. „Wir müssen ausländische Kräfte daran hindern, „Farbenrevolutionen” anzuzetteln”, sagte der chinesische Präsident am letzten Tag des Gipfels der Staatengruppe am Freitag im usbekischen Samarkand. Gemeinsam müssten sich die Mitglieder der „Einmischung in innere Angelegenheiten unter irgendwelchen Vorwänden” widersetzen."
Aus Tagesspiegel:
"Als „Farbenrevolutionen“ werden politische Bewegungen der letzten Jahrzehnte bezeichnet, die oft etwa autokratische Systeme zu Fall brachten. Demokratische Transformationen in mehreren Ländern in den 2000er Jahren wurden oft nach Farben oder auch Pflanzen benannt und zumeist auch von demokratischen Kräften aus dem Ausland unterstützt.
Die Welt trete in eine „neue Phase der Turbulenzen und der Veränderung“ ein, sagte Xi Jinping vor den Teilnehmern. „Der Nebel der Pandemie des Jahrhunderts hat sich noch nicht verzogen, der Rauch lokaler Konflikte steigt wieder auf, die Mentalität des Kalten Krieges und Blockpolitik sind zurückgekehrt.“
Unilateralismus und Protektionismus nähmen zu, so Xi. Die wirtschaftliche Globalisierung stoße auf Gegenströmungen. „Die Menschheit steht am Scheideweg.“
Der Präsident Chinas rief die SCO-Mitglieder auch zum Kampf gegen Drogenschmuggel, andere grenzüberschreitende Verbrechen und die „drei bösen Kräfte“ auf. Dazu zählen Terrorismus, Separatismus und religiöser Extremismus.
China sei bereit, in den nächsten fünf Jahren 2000 Strafverfolgungsbeamte von SCO-Mitgliedsstaaten auszubilden und ein Trainingszentrum für den Anti-Terror-Kampf einzurichten. Um der Not in der Welt zu begegnen, werde China bedürftigen Entwicklungsländern Nahrung und humanitäre Hilfsgüter im Wert von 1,5 Milliarden Yuan, umgerechnet 214 Millionen Euro, zur Verfügung stellen, kündigte Xi Jinping ferner an. (dpa)"