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So sieht es aus

Von ehemaliges Mitglied Freitag 02.08.2024, 07:07


Für uns ist schon lange klar, dass Wagenknechts BSW ebenso wie die AfD offensichtlich im Auftrag Russlands unterwegs sind.
Doch vor allem im Osten Deutschlands, aber auch im Westen fallen Menschen auf ihre vorgeblich arbeitnehmernahen Vernebelungsstrategien herein. Wagenknecht ist der linke Arm Russlands in Deutschland, die AfD der rechte. Beiden geht es aber wohl kaum um die Inhalte, die sie vorgeblich vertreten. Beiden geht es darum, über solche vorgeschobenen Inhalte Wähler und Wählerinnen zu erreichen, mit dem einzigen Ziel demokratische Parteien zu schwächen und russische Interessen durchzusetzen.
Im Kern geht es um zwei Schwerpunkte:
1. Die Unterstützung der Ukraine zu beenden, damit Russland dort die Herrschaft übernimmt.
2. Ein Festhalten an der Nutzung fossiler und nuklearer Stoffe, da Russland nichts anderes zu bieten hat und das so ziemlich das einzige ist, womit Russland Geld verdienen kann.
Im Folgenden wesentliche Auszüge aus dem verlinkten Tagesschau-Bericht, die vor allem die Methoden beschreiben, mit denen das BSW - ebenso wie die AfD - versucht, russische Narrative in Deutschland mehrheitsfähig zu machen.
""Es gibt verschiedene Desinformationsmethoden, die bei Wagenknecht und ihren Parteimitgliedern auffallen", sagt Klaus Gestwa, Direktor des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde an der Universität Tübingen. Ungeniert würden Falschaussagen zum Krieg in der Ukraine verbreitet.
...
Das BSW arbeite bei der Verbreitung prorussischer Narrative nicht nur mit Falschbehauptungen, sagt Gestwa. So versuchten Wagenknecht und Co. mit Blick auf den Krieg in der Ukraine immer wieder, bei für sie unliebsamen Themen Zweifel zu säen.
Die so produzierten diskursiven Nebelschwaden sollen verhindern, das Offenkundige zu thematisieren und Russland vor schweren, aber berechtigen Anschuldigungen in Schutz zu nehmen, so Gestwa.
Auch bei weiteren Aspekten liegen die Aussagen von Mitgliedern des BSW auf einer Linie mit der des Kremls. Dabei werden einzelne Zitate aus dem Zusammenhang gerissen, um die eigene Position zu stützen.
"Bei ihrer Rosinenpickerei suchen sie nach einem halbwegs passend erscheinenden Satz, lösen diesen aus dem eigentlichen Interviewzusammenhang heraus und nutzen das so verzerrte Zitatschnipsel als Beweis für ihre politische Botschaft", sagt Gestwa.
Diese Einseitigkeit sorge auch dafür, dass Wagenknecht für die russische Propaganda eine wichtige Akteurin sei, sagt Julia Smirnova, Senior Researcher am Institute for Strategic Dialogue Germany (ISD). "Die Posts von Sahra Wagenknecht zur Ukraine oder zum Beispiel den Sanktionen gegen Russland haben eine ziemlich große Reichweite." Gerade mit Blick auf die Sperrung russischer Staatsmedien sei das für Russland daher sehr nützlich.
"Es gibt auf jeden Fall Ähnlichkeiten in der Argumentation zwischen Wagenknecht und prorussischen Medien", sagt Smirnova. Russische Propagandakanäle würden daher oft auf Aussagen Wagenknechts zurückgreifen und sie weiter verbreiten.
Zudem hätten russische Staatsmedien in den Monaten vor der Europawahl vor allem positiv über das BSW und die AfD berichtet. "Dabei ging es darum, die angebliche Popularität von den beiden Parteien noch einmal zu verstärken", sagt Smirnova. Das BSW sei als antiimperialistische Kraft dargestellt worden, die zum Beispiel enttäuschten Sozialdemokraten eine neue Heimat bieten könne.
Auch im Zuge der verdeckten Doppelgängerkampagne wurden demnach mithilfe von Anzeigen auf Facebook sowohl die AfD als auch das BSW unterstützt. "Das ist eine Fortsetzung der langjährigen Strategie der russischen Propaganda, populistische, russlandfreundliche politische Kräfte in Europa zu unterstützen, sowohl links als auch rechts.""
Der vollständige Artikel incl. der konkreten Falschaussagen des BSW hier: www.tagesschau.de /.../bsw-wagenknecht-ukraine...

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