wird von Putin persönlich überwacht. Dabei wiederholt er seine unbewiesene Behauptung die Ukraine plane den Einsatz einer "schmutzigen Bombe"
"Die russischen Atomstreitkräfte haben einen Vergeltungsschlag nach einem Angriff mit atomaren Waffen simuliert. "Unter der Führung des Oberbefehlshabers der Streitkräfte, Wladimir Putin, haben die strategischen Abschreckungskräfte am Boden, zu Wasser und in der Luft ein Training abgehalten", teilte der Kreml mit. Zu Beginn des mehrtägigen Manövers schossen die Atomstreitkräfte nach russischen Militärangaben Interkontinentalraketen ab. Auch seien zwei Langstreckenbomber im Einsatz gewesen, die nuklear bestückt werden können.
Das Training diene der Vorbereitung auf einen möglichen feindlichen Atomwaffenangriff auf Russland, zitierte die Nachrichtenagentur RIA Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Nach US-Angaben hatte die Regierung in Moskau die USA am Dienstag über die geplanten Manöver informiert.
Stoltenberg: NATO lässt sich nicht einschüchtern
Die atomaren Drohungen Russlands werden die NATO nach den Worten ihres Generalsekretärs Jens Stoltenberg nicht von einer weiteren Unterstützung der Ukraine abhalten. Das Bündnis lasse sich nicht einschüchtern oder davor abschrecken, das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine solange wie nötig zu unterstützen, sagte der Norweger in einer Pressekonferenz mit Rumäniens Regierungschef Nicolae Ciuca in Brüssel. Die ukrainischen Streitkräfte würden jede Woche stärker und besser ausgestattet.
Als ein Ziel der Unterstützung der Ukraine nannte Stoltenberg, das Land für spätere Verhandlungen mit Russland so gut wie möglich aufzustellen.
Biden warnt Putin abermals vor einem Atomwaffeneinsatz
US-Präsident Joe Biden hat Russland erneut eindringlich davor gewarnt, im Ukraine-Krieg Atomwaffen zu zünden. "Russland würde einen unglaublich schweren Fehler begehen, sollte es eine taktische Atomwaffe einsetzen", sagte Biden zu Journalisten. Er reagierte damit auf eine Frage zu den russischen Behauptungen, die Ukraine plane den Einsatz einer "schmutzigen Bombe".
Der Westen befürchtet, Russland könnte selbst eine "schmutzige Bombe" zünden und dann die Ukraine dafür verantwortlich machen. Eine solche Operation unter falscher Flagge könnte Moskau dann als Vorwand nutzen, um Atomwaffen einzusetzen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt einen möglichen Einsatz von Atomwaffen im Angriffskrieg gegen die Ukraine ins Spiel gebracht. Die USA und ihre westlichen Verbündeten wie Deutschland haben Putin mehrmals vor einem solchen Vorgehen gewarnt.
Russland erneuert vor UN-Sicherheitsrat Vorwürfe zu "schmutziger Bombe"
Der UN-Sicherheitsrat hat auf einer nicht öffentlichen Sitzung über die wiederholten russischen Anschuldigungen beraten, die Ukraine plane den Einsatz einer "schmutzigen Bombe". Russland sagte, es "bezweifle", dass Inspektionen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) beweisen könnten, dass dies nicht der Fall sei. Die Sitzung fand auf Initiative Russlands statt. Kiew und seine westlichen Verbündeten wiesen die Anschuldigungen erneut nachdrücklich zurück.
"Wir haben bei diesem privaten Treffen weder neue Beweise gesehen noch gehört", sagte der stellvertretende britische UN-Botschafter James Kariuki nach der Sitzung und verurteilte die "Desinformation" Russlands. Die Ukraine habe "nichts zu verbergen", Inspektoren der IAEA seien auf dem Weg, fügte er hinzu.
Der stellvertretende russische UN-Botschafter Dmitri Poljanskij bekräftigte nach der Sitzung indes den russischen Vorwurf, dass die Verwendung einer "schmutzigen Bombe" eine "sehr ernste Gefahr" sei. Die Ukraine habe "die Fähigkeiten" und "die Gründe dafür, weil das Regime von (Wolodymyr) Selenskyj eine Niederlage vermeiden und die NATO in eine direkte Konfrontation mit Russland verwickeln" wolle. Poljanskij verwies auf zwei Einrichtungen in der Ukraine, die "nicht hoch
entwickelte" Bomben herstellen könnten. Bei einer "schmutzigen Bombe" handelt es sich um einen konventionellen Sprengkörper, der bei seiner Explosion radioaktives Material in der Umgebung verteilt. Im Unterschied zu Atombomben gibt es bei solchen Sprengkörpern keine nukleare Explosion.
Indien warnt Moskau vor Einsatz von Nuklearwaffen
Der indische Verteidigungsminister Rajnath Singh hat seinem russischen Amtskollegen Sergej Schoigu ermahnt, im Ukraine-Krieg dürfe "keine Seite" Nuklearwaffen einsetzen. Das geht aus einer Mitteilung der Regierung in Neu-Delhi nach einem Telefonat der beiden Minister hervor. "Die Aussicht nuklearer oder radioaktiver Waffen richte sich gegen die Grundsätze der Menschheit", sagte Singh demnach.
Einer Mitteilung seines Ministeriums zufolge telefonierte Schoigu außerdem mit seinem chinesischen Kollegen Wei Fenghe. Demnach wiederholte er erneut die unbelegte Behauptung, die Ukraine plane den Einsatz einer schmutzigen Bombe. Schoigu hat dieses Narrativ in den vergangenen Tagen in zahlreichen Telefonaten gestreut; die Ukraine befürchtet, dass Russland damit den Boden für eine eigene Attacke mit einer derartigen Bombe unter falscher Flagge bereiten könnte."
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wird von Putin persönlich überwacht. Dabei wiederholt er seine unbewiesene Behauptung die Ukraine plane den Einsatz einer "schmutzigen Bombe"
"Die russischen Atomstreitkräfte haben einen Vergeltungsschlag nach einem Angriff mit atomaren Waffen simuliert. "Unter der Führung des Oberbefehlshabers der Streitkräfte, Wladimir Putin, haben die strategischen Abschreckungskräfte am Boden, zu Wasser und in der Luft ein Training abgehalten", teilte der Kreml mit. Zu Beginn des mehrtägigen Manövers schossen die Atomstreitkräfte nach russischen Militärangaben Interkontinentalraketen ab. Auch seien zwei Langstreckenbomber im Einsatz gewesen, die nuklear bestückt werden können.
Das Training diene der Vorbereitung auf einen möglichen feindlichen Atomwaffenangriff auf Russland, zitierte die Nachrichtenagentur RIA Verteidigungsminister Sergej Schoigu. Nach US-Angaben hatte die Regierung in Moskau die USA am Dienstag über die geplanten Manöver informiert.
Stoltenberg: NATO lässt sich nicht einschüchtern
Die atomaren Drohungen Russlands werden die NATO nach den Worten ihres Generalsekretärs Jens Stoltenberg nicht von einer weiteren Unterstützung der Ukraine abhalten. Das Bündnis lasse sich nicht einschüchtern oder davor abschrecken, das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine solange wie nötig zu unterstützen, sagte der Norweger in einer Pressekonferenz mit Rumäniens Regierungschef Nicolae Ciuca in Brüssel. Die ukrainischen Streitkräfte würden jede Woche stärker und besser ausgestattet.
Als ein Ziel der Unterstützung der Ukraine nannte Stoltenberg, das Land für spätere Verhandlungen mit Russland so gut wie möglich aufzustellen.
Biden warnt Putin abermals vor einem Atomwaffeneinsatz
US-Präsident Joe Biden hat Russland erneut eindringlich davor gewarnt, im Ukraine-Krieg Atomwaffen zu zünden. "Russland würde einen unglaublich schweren Fehler begehen, sollte es eine taktische Atomwaffe einsetzen", sagte Biden zu Journalisten. Er reagierte damit auf eine Frage zu den russischen Behauptungen, die Ukraine plane den Einsatz einer "schmutzigen Bombe".
Der Westen befürchtet, Russland könnte selbst eine "schmutzige Bombe" zünden und dann die Ukraine dafür verantwortlich machen. Eine solche Operation unter falscher Flagge könnte Moskau dann als Vorwand nutzen, um Atomwaffen einzusetzen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt einen möglichen Einsatz von Atomwaffen im Angriffskrieg gegen die Ukraine ins Spiel gebracht. Die USA und ihre westlichen Verbündeten wie Deutschland haben Putin mehrmals vor einem solchen Vorgehen gewarnt.
Russland erneuert vor UN-Sicherheitsrat Vorwürfe zu "schmutziger Bombe"
Der UN-Sicherheitsrat hat auf einer nicht öffentlichen Sitzung über die wiederholten russischen Anschuldigungen beraten, die Ukraine plane den Einsatz einer "schmutzigen Bombe". Russland sagte, es "bezweifle", dass Inspektionen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) beweisen könnten, dass dies nicht der Fall sei. Die Sitzung fand auf Initiative Russlands statt. Kiew und seine westlichen Verbündeten wiesen die Anschuldigungen erneut nachdrücklich zurück.
"Wir haben bei diesem privaten Treffen weder neue Beweise gesehen noch gehört", sagte der stellvertretende britische UN-Botschafter James Kariuki nach der Sitzung und verurteilte die "Desinformation" Russlands. Die Ukraine habe "nichts zu verbergen", Inspektoren der IAEA seien auf dem Weg, fügte er hinzu.
Der stellvertretende russische UN-Botschafter Dmitri Poljanskij bekräftigte nach der Sitzung indes den russischen Vorwurf, dass die Verwendung einer "schmutzigen Bombe" eine "sehr ernste Gefahr" sei. Die Ukraine habe "die Fähigkeiten" und "die Gründe dafür, weil das Regime von (Wolodymyr) Selenskyj eine Niederlage vermeiden und die NATO in eine direkte Konfrontation mit Russland verwickeln" wolle. Poljanskij verwies auf zwei Einrichtungen in der Ukraine, die "nicht hoch
entwickelte" Bomben herstellen könnten. Bei einer "schmutzigen Bombe" handelt es sich um einen konventionellen Sprengkörper, der bei seiner Explosion radioaktives Material in der Umgebung verteilt. Im Unterschied zu Atombomben gibt es bei solchen Sprengkörpern keine nukleare Explosion.
Indien warnt Moskau vor Einsatz von Nuklearwaffen
Der indische Verteidigungsminister Rajnath Singh hat seinem russischen Amtskollegen Sergej Schoigu ermahnt, im Ukraine-Krieg dürfe "keine Seite" Nuklearwaffen einsetzen. Das geht aus einer Mitteilung der Regierung in Neu-Delhi nach einem Telefonat der beiden Minister hervor. "Die Aussicht nuklearer oder radioaktiver Waffen richte sich gegen die Grundsätze der Menschheit", sagte Singh demnach.
Einer Mitteilung seines Ministeriums zufolge telefonierte Schoigu außerdem mit seinem chinesischen Kollegen Wei Fenghe. Demnach wiederholte er erneut die unbelegte Behauptung, die Ukraine plane den Einsatz einer schmutzigen Bombe. Schoigu hat dieses Narrativ in den vergangenen Tagen in zahlreichen Telefonaten gestreut; die Ukraine befürchtet, dass Russland damit den Boden für eine eigene Attacke mit einer derartigen Bombe unter falscher Flagge bereiten könnte."
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Leider ist Putin unberechenbar, besonders wenn es nicht so läuft wie er wollte.