Immer mehr Rentnerinnen und Rentner arbeiten. Ein Teil davon, weil er seine sozialen Bezüge erhalten will und weiter produktiv tätig sein möchte. Darunter sind vor allem Menschen mit akademischer Bildung und einem hohen Grad an Selbstbestimmung und dem Wunsch nach Selbstbestätigung im Beruf. Wer freiwillig weiterarbeiten will und dies auch kann, möge das gerne tun.
Es darf aber nicht geleugnet werden, dass viele der arbeitenden Rentner auf einen Zuverdienst angewiesen sind. In Umfragen dazu geben mehr als 30 Prozent an, dass sie weiterarbeiten müssen, weil die Rente nicht zum Leben reicht. Wer sich keine private Vorsorge leisten konnte und auch keine Betriebsrente hat, ist allein auf die gesetzliche Rente angewiesen. Das sind gerade in Ostdeutschland und unter Frauen viele Menschen. Die Durchschnittsrente über alle 21,2 Millionen Rentner hinweg liegt derzeit bei nur 1.209 Euro. Und selbst nach 35 und mehr Versicherungsjahren wurden 2022 im Schnitt nur 1.384 Euro aufs Konto überwiesen.
Spötter werden sagen, es gäbe doch ein Wachstum, ein Minuswachstum.
Das ganze Rentensystem umzustellen erfordert aber sehr viel Geld.
Aber die deutschen Wähler haben mehrheitlich für die Schuldenbremse gestimmt und den Neoliberalen damit ein großes Geschenk gemacht. Mit guter Werbung kann man jeden Dreck verkaufen.
Außerdem fehlt für eine Umstellung des Rentensystems der politische Wille.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand.
Es wird sich also in absehbarer Zeit nichts ändern. Aber dieses System wird den Politikern noch um die Ohren fliegen. Aber das würde dann andere treffen.
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Immer mehr Rentnerinnen und Rentner arbeiten. Ein Teil davon, weil er seine sozialen Bezüge erhalten will und weiter produktiv tätig sein möchte. Darunter sind vor allem Menschen mit akademischer Bildung und einem hohen Grad an Selbstbestimmung und dem Wunsch nach Selbstbestätigung im Beruf. Wer freiwillig weiterarbeiten will und dies auch kann, möge das gerne tun.
Es darf aber nicht geleugnet werden, dass viele der arbeitenden Rentner auf einen Zuverdienst angewiesen sind. In Umfragen dazu geben mehr als 30 Prozent an, dass sie weiterarbeiten müssen, weil die Rente nicht zum Leben reicht. Wer sich keine private Vorsorge leisten konnte und auch keine Betriebsrente hat, ist allein auf die gesetzliche Rente angewiesen. Das sind gerade in Ostdeutschland und unter Frauen viele Menschen. Die Durchschnittsrente über alle 21,2 Millionen Rentner hinweg liegt derzeit bei nur 1.209 Euro. Und selbst nach 35 und mehr Versicherungsjahren wurden 2022 im Schnitt nur 1.384 Euro aufs Konto überwiesen.
Spötter werden sagen, es gäbe doch ein Wachstum, ein Minuswachstum.
Das ganze Rentensystem umzustellen erfordert aber sehr viel Geld.
Aber die deutschen Wähler haben mehrheitlich für die Schuldenbremse gestimmt und den Neoliberalen damit ein großes Geschenk gemacht. Mit guter Werbung kann man jeden Dreck verkaufen.
Außerdem fehlt für eine Umstellung des Rentensystems der politische Wille.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand.
Es wird sich also in absehbarer Zeit nichts ändern. Aber dieses System wird den Politikern noch um die Ohren fliegen. Aber das würde dann andere treffen.
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