Bald greift Katherina Reiche zur Kettensäge. Wetten?
In drei Woche schwenke Katherina Reiche die Kettensäge vorm Windrad, prophezeite Umweltaktivistin Carla Reemtsma im Juni. Dass die ehemalige Chefin der Eon-Tochter Westenergie, Gaslobbyisten reinsten Herzens, die Energiewende gerne ausbremsen würde, ist ebenso bekannt wie ihr Desinteresse an sozialem Lastenausgleich. Doch nun hat die neue Wirtschaftsministerin der Union ihr Beil an die Rente angesetzt.
In einem Interview mit der FAZ sagte sie, wenig dezent, am Koalitionsvertrag: Es könne nicht gut gehen“, dass immer mehr Menschen „ihr Lebensglück“ darin sähen, „möglichst früh in Rente zu gehen“, während der kleinere Teil für sie maloche. Rente mit 70 sein das Mindeste, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes wiederzuerlangen. Und sie erzählt die altbekannte Mär von den viel zu geringen Arbeitsstunden der Deutschen im internationalen Vergleich – bar jeder Rücksicht auf oder Kenntnis von Teilzeitquoten, Saisontätigkeit und vielen anderen Faktoren, die die Statistiken beeinflussen und dem unmittelbaren Vergleich entziehen. Ganz abgesehen davon, dass die Lebenserwartung mit sinkendem Sozialstandart nicht mehr kontinuierlich steigt. Als Wirtschaftsministerin ist Reiches Auftritt Teil eines Programms. Er gehört in die Phalanx derer, die „auf harte Zeiten“ einschwören – zuvorderst Bundeskanzler Friedreich Merz (CDU), als er kürzlich Einschnitte in die Sozialsysteme ankündigte.
Nur traut der sich nicht an seine wichtigste Wahlklientel und lässt Reiche – vorerst – in der Vorhut verhungern.
Die Sozialverbände kritisieren Reiches Realitätsferne, Arbeitgeberpräsident Dulger hingegen lobt ihre realistische Sicht. Tja, was denn nun? Der SPD-Stoß ins Kritikhorn ist dagegen reine Heuchelei. Ihrem Altvorderen Franz Müntefering haben wir, oft vergessen, die dramatischste Rentenkürzung aller Zeiten zu verdanken.
Aufhorchen lässt das Statement Christian Bäumlers vom Arbeitnehmerflügel der Union (CDA). Er erklärte: „Wer als Wirtschaftsministerin nicht realisiert, dass Deutschland eine hohe Teilzeitquote und damit eine niedrige durchschnittliche Jahresarbeitszeit hat, ist eine Fehlbesetzung.“ Eigentlich wusste an das schon bei der Berufung von Katharina Reiche. Mehr ist dem Ganzen nicht hinzuzufügen.
Der Freitag, 31.7.2025
»Rente mit 70 sein das Mindeste, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes wiederzuerlangen.« Also sollen die Senioren das Gelumpe produzieren, was doch schon jetzt keiner mehr haben will.
Vom Interna offensichtlich keine Ahnung., aber eine Lunte gelegt. Die Rentenkürzung wird kommen. Sie wird die treffen, die nicht arbeiten wollen.
Also so eine Art Senioren Hartz IV.
Bald greift Katherina Reiche zur Kettensäge. Wetten?
In drei Woche schwenke Katherina Reiche die Kettensäge vorm Windrad, prophezeite Umweltaktivistin Carla Reemtsma im Juni. Dass die ehemalige Chefin der Eon-Tochter Westenergie, Gaslobbyisten reinsten Herzens, die Energiewende gerne ausbremsen würde, ist ebenso bekannt wie ihr Desinteresse an sozialem Lastenausgleich. Doch nun hat die neue Wirtschaftsministerin der Union ihr Beil an die Rente angesetzt.
In einem Interview mit der FAZ sagte sie, wenig dezent, am Koalitionsvertrag: Es könne nicht gut gehen“, dass immer mehr Menschen „ihr Lebensglück“ darin sähen, „möglichst früh in Rente zu gehen“, während der kleinere Teil für sie maloche. Rente mit 70 sein das Mindeste, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes wiederzuerlangen. Und sie erzählt die altbekannte Mär von den viel zu geringen Arbeitsstunden der Deutschen im internationalen Vergleich – bar jeder Rücksicht auf oder Kenntnis von Teilzeitquoten, Saisontätigkeit und vielen anderen Faktoren, die die Statistiken beeinflussen und dem unmittelbaren Vergleich entziehen. Ganz abgesehen davon, dass die Lebenserwartung mit sinkendem Sozialstandart nicht mehr kontinuierlich steigt. Als Wirtschaftsministerin ist Reiches Auftritt Teil eines Programms. Er gehört in die Phalanx derer, die „auf harte Zeiten“ einschwören – zuvorderst Bundeskanzler Friedreich Merz (CDU), als er kürzlich Einschnitte in die Sozialsysteme ankündigte.
Nur traut der sich nicht an seine wichtigste Wahlklientel und lässt Reiche – vorerst – in der Vorhut verhungern.
Die Sozialverbände kritisieren Reiches Realitätsferne, Arbeitgeberpräsident Dulger hingegen lobt ihre realistische Sicht. Tja, was denn nun? Der SPD-Stoß ins Kritikhorn ist dagegen reine Heuchelei. Ihrem Altvorderen Franz Müntefering haben wir, oft vergessen, die dramatischste Rentenkürzung aller Zeiten zu verdanken.
Aufhorchen lässt das Statement Christian Bäumlers vom Arbeitnehmerflügel der Union (CDA). Er erklärte: „Wer als Wirtschaftsministerin nicht realisiert, dass Deutschland eine hohe Teilzeitquote und damit eine niedrige durchschnittliche Jahresarbeitszeit hat, ist eine Fehlbesetzung.“ Eigentlich wusste an das schon bei der Berufung von Katharina Reiche. Mehr ist dem Ganzen nicht hinzuzufügen.
Der Freitag, 31.7.2025
»Rente mit 70 sein das Mindeste, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes wiederzuerlangen.« Also sollen die Senioren das Gelumpe produzieren, was doch schon jetzt keiner mehr haben will.
Vom Interna offensichtlich keine Ahnung., aber eine Lunte gelegt. Die Rentenkürzung wird kommen. Sie wird die treffen, die nicht arbeiten wollen.
Also so eine Art Senioren Hartz IV.