Von Harvey11
Dienstag 15.04.2025, 11:55 – geändert Dienstag 15.04.2025, 12:01
Selenskijs Aufruf verhallt
Ukrainischer Präsident fordert »internationale Reaktion« auf Raketenbeschuss in Sumi. Trump überhört das und nennt Ukraine-Konflikt »Bidens Krieg«
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat nach dem russischen Raketenangriff auf das Zentrum der grenznahen Großstadt Sumi am Sonntag eine »internationale Reaktion« auf den Vorfall gefordert. Er sprach von einem neuen Beispiel von »russischem Terrorismus« gegen die Zivilbevölkerung. Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf 34 gestiegen, die der Verletzten auf 117.
Nun ja, es ist Krieg und da fallen Bomben. Und wenn man die irgendwo im freien Feld fallen lässt wäre ja sinnlos.
In früheren Jahren haben ja die Knaben der NPD in schwarzen Klamotten
jährlich in Aufmärschen der alliierten Terrorangriffe auf deutsche Städte gedacht. Dann darf die russischen Angriffe auf ukrainischen Städte auch als Terror bezeichnen. Dazu muss man kein Nazi sein. Nicht wahr Herr Netanjahu?
US-Präsident Donald Trump nannte den Angriff zwar »schrecklich« und »einen Fehler«, bezeichnete aber den ganzen Ukraine-Konflikt als »Joe Bidens Krieg«, an dessen Auslösung er, Trump, keinen Anteil gehabt habe. Es fällt dabei auf, dass mit diesen Äußerungen auch das allgemeine westliche Narrativ vom »unprovozierten russischen Angriffskrieg« zumindest nicht mehr wiederholt wird.
Trump sagt ja viel und eine Stunde später auch mal das Gegenteil.
Aber immer noch sehen wir ihn als wichtigsten Verbündeten an.
Wann plappern wir ihm "Joe Bidens Krieg" nach? Dummheit oder ist ihm da etwas rausgerutscht? Wenn, dann müssten unsere Helden in Berlin entsetzt darüber sein.
Parallel dazu hat Wolodimir Selenskij die Erzählung vom ukrainischen Kampf bis zum Sieg zumindest relativiert. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender CBS sagte er, der Krieg müsse am Verhandlungstisch beendet werden. Weder habe Russland die Kraft, die ganze Ukraine zu besetzen – was allerdings Wladimir Putin nie als russisches Kriegsziel benannt hat –, noch die Ukraine die Fähigkeit, kurzfristig alle verlorenen Territorien zurückzuerobern.
War also nix mit dem Endsieg.
Aber hat auch Selenskij da etwas ausgeplappert? Russland hätte nicht die Kraft, die ganze Ukraine zu besetzen, steht aber bereits vor Deutschlands Türen und will sogar Europa erobern?
Ja, das müssen wir glauben. Denn wie heißt es im der Politik so schön: Umkehr? Nie. Denn wir haben bereits zu viel Geld reingesteckt.
Keiner zählt die Toten. Wieviel Geld hat jeder von ihnen bisher gebracht?
Zynisch? Aber wir leben doch im Kapitalismus.
Wer mehr über solche Dinge erfahren möchte: Andreas von Bülow - Im Namen des Staates. CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste
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Selenskijs Aufruf verhallt
Ukrainischer Präsident fordert »internationale Reaktion« auf Raketenbeschuss in Sumi. Trump überhört das und nennt Ukraine-Konflikt »Bidens Krieg«
Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat nach dem russischen Raketenangriff auf das Zentrum der grenznahen Großstadt Sumi am Sonntag eine »internationale Reaktion« auf den Vorfall gefordert. Er sprach von einem neuen Beispiel von »russischem Terrorismus« gegen die Zivilbevölkerung. Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf 34 gestiegen, die der Verletzten auf 117.
Nun ja, es ist Krieg und da fallen Bomben. Und wenn man die irgendwo im freien Feld fallen lässt wäre ja sinnlos.
In früheren Jahren haben ja die Knaben der NPD in schwarzen Klamotten
jährlich in Aufmärschen der alliierten Terrorangriffe auf deutsche Städte gedacht. Dann darf die russischen Angriffe auf ukrainischen Städte auch als Terror bezeichnen. Dazu muss man kein Nazi sein. Nicht wahr Herr Netanjahu?
US-Präsident Donald Trump nannte den Angriff zwar »schrecklich« und »einen Fehler«, bezeichnete aber den ganzen Ukraine-Konflikt als »Joe Bidens Krieg«, an dessen Auslösung er, Trump, keinen Anteil gehabt habe. Es fällt dabei auf, dass mit diesen Äußerungen auch das allgemeine westliche Narrativ vom »unprovozierten russischen Angriffskrieg« zumindest nicht mehr wiederholt wird.
Trump sagt ja viel und eine Stunde später auch mal das Gegenteil.
Aber immer noch sehen wir ihn als wichtigsten Verbündeten an.
Wann plappern wir ihm "Joe Bidens Krieg" nach? Dummheit oder ist ihm da etwas rausgerutscht? Wenn, dann müssten unsere Helden in Berlin entsetzt darüber sein.
Parallel dazu hat Wolodimir Selenskij die Erzählung vom ukrainischen Kampf bis zum Sieg zumindest relativiert. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender CBS sagte er, der Krieg müsse am Verhandlungstisch beendet werden. Weder habe Russland die Kraft, die ganze Ukraine zu besetzen – was allerdings Wladimir Putin nie als russisches Kriegsziel benannt hat –, noch die Ukraine die Fähigkeit, kurzfristig alle verlorenen Territorien zurückzuerobern.
War also nix mit dem Endsieg.
Aber hat auch Selenskij da etwas ausgeplappert? Russland hätte nicht die Kraft, die ganze Ukraine zu besetzen, steht aber bereits vor Deutschlands Türen und will sogar Europa erobern?
Ja, das müssen wir glauben. Denn wie heißt es im der Politik so schön: Umkehr? Nie. Denn wir haben bereits zu viel Geld reingesteckt.
Keiner zählt die Toten. Wieviel Geld hat jeder von ihnen bisher gebracht?
Zynisch? Aber wir leben doch im Kapitalismus.
Wer mehr über solche Dinge erfahren möchte: Andreas von Bülow - Im Namen des Staates. CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste
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