»Die Nachricht ist nicht, dass die ukrainischen Antikorruptionsbehörden gegen den politisch bestens vernetzten Geschäftsmann Timur Mindich vorgegangen sind. Dass sie den ehemaligen Geschäftspartner von Wolodimir Selenskij im Visier hatten, ist mindestens seit dem Sommer bekannt. Die Durchsuchung seines offenbar verwanzten Kiewer Appartements folgte nach einer über anderthalb Jahre laufenden Abhöraktion. Unter dem Vorwand eines – echten oder inszenierten? – Wasserschadens in der Wohnung darüber, deren Eigentümer mutmaßlich auch einiges auf dem Kerbholz hatte.
Den angerichteten Schaden beziffert das Antikorruptionsbüro NABU auf bis zu 100 Millionen US-Dollar. Das ist nicht wenig, aber nur 0,1 Prozent des finanziellen Aufwands, den sich der Westen die Aufrechterhaltung der ukrainischen Volkswirtschaft in kriegstüchtigem Zustand jährlich kosten lässt. Das zeigt, dass es um Korruption als solche hier offenbar nicht geht. Dass die in der Ukraine an der Tagesordnung ist, weiß man seit der Unabhängigkeit des Landes; das kann als »eingepreist« gelten. Man mag es mitten im Krieg als besonders verwerflich finden, sich an ihm privat zu bereichern, aber das ist patriotisches Gejammere, von dem man sich bei der Analyse der Vorgänge nicht den Kopf vernebeln lassen sollte............«
Auch eine Sicht auf den Hintergrund. Es ist ja offensichtlich, dass die Zahl von Selenskijs Freunden schmilzt. In immer weniger Staaten kann er sich einladen um dort Forderungen zu stellen.
Die Frage aus den USA, was mit den Millionen passiert ist, mit denen der Präsidentensturz finanziert worden ist, bleibt ja bis heute unbeantwortet.
Es scheint so, dass nach einem Rücktritt von Selenskij sich der Westen in der Frage der Ukraine etwas mehr zurücklehnen will und kann. Zudem ist zu vermuten, dass es dazu noch einer Abschlusszahlung bedarf. Denn er soll ja nicht im Streit gehen. Nur gehen soll er scheinbar.
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Korruptionsskandal in der Ukraine
»Die Nachricht ist nicht, dass die ukrainischen Antikorruptionsbehörden gegen den politisch bestens vernetzten Geschäftsmann Timur Mindich vorgegangen sind. Dass sie den ehemaligen Geschäftspartner von Wolodimir Selenskij im Visier hatten, ist mindestens seit dem Sommer bekannt. Die Durchsuchung seines offenbar verwanzten Kiewer Appartements folgte nach einer über anderthalb Jahre laufenden Abhöraktion. Unter dem Vorwand eines – echten oder inszenierten? – Wasserschadens in der Wohnung darüber, deren Eigentümer mutmaßlich auch einiges auf dem Kerbholz hatte.
Den angerichteten Schaden beziffert das Antikorruptionsbüro NABU auf bis zu 100 Millionen US-Dollar. Das ist nicht wenig, aber nur 0,1 Prozent des finanziellen Aufwands, den sich der Westen die Aufrechterhaltung der ukrainischen Volkswirtschaft in kriegstüchtigem Zustand jährlich kosten lässt. Das zeigt, dass es um Korruption als solche hier offenbar nicht geht. Dass die in der Ukraine an der Tagesordnung ist, weiß man seit der Unabhängigkeit des Landes; das kann als »eingepreist« gelten. Man mag es mitten im Krieg als besonders verwerflich finden, sich an ihm privat zu bereichern, aber das ist patriotisches Gejammere, von dem man sich bei der Analyse der Vorgänge nicht den Kopf vernebeln lassen sollte............«
Auch eine Sicht auf den Hintergrund. Es ist ja offensichtlich, dass die Zahl von Selenskijs Freunden schmilzt. In immer weniger Staaten kann er sich einladen um dort Forderungen zu stellen.
Die Frage aus den USA, was mit den Millionen passiert ist, mit denen der Präsidentensturz finanziert worden ist, bleibt ja bis heute unbeantwortet.
Es scheint so, dass nach einem Rücktritt von Selenskij sich der Westen in der Frage der Ukraine etwas mehr zurücklehnen will und kann. Zudem ist zu vermuten, dass es dazu noch einer Abschlusszahlung bedarf. Denn er soll ja nicht im Streit gehen. Nur gehen soll er scheinbar.
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