Leider uferte der vorhandene Thread zu dem Thema bereits aus. Deswegen hier eine andere Sicht zur Diskussion.
Dieses Gesetz soll endlich das seit 1980 geltende Transsexuellengesetz ablösen.
Das Bundesverfassungsgericht hat zur Auflage gemacht, dass das Transsexuellengesetz (TSG) teilweise geändert werden muss.
Das steht auch im Einklang mit EU-Richtlinien.
Hier ein Interview mit einem Betroffenen. Eine Frau, die sich jetzt als Mann wohlfühlt.
Textauszug:
"Ich bin von Gott so geschaffen, wie ich bin, als transidenter Mann und ich kann das auch in der Bibel so lesen. Gott begleitet mich, Gott ist für mich da und Gott hat die Menschen sehr vielfältig und unterschiedlich erschaffen.
Die Übersetzung „Gott schuf Mann und Frau“ ist in meinen Augen eine schlechte Übersetzung. Man kann das nämlich auch so übersetzen: „Er schuf sie als männlich und weiblich.“
Gott schuf auch Tag und Nacht und trotzdem haben wir die Dämmerung morgens und abends. Vielleicht bin ich irgendwo da, in der Dämmerung drin und bin männlich und weiblich. Ich glaube, dass alle Menschen männlich und weiblich sind.
Das wissen wir doch: Wir haben alle weibliche und männliche Anteile.
Samuel: Genau. Warum soll es dann nicht auch eine männliche Seele, männliche Identität, männliche Eigenschaften, männliches Denken und Fühlen in einem weiblichen Körper geben? Warum sollte Gott sich da begrenzen?
Zugleich frage ich: Wenn Menschen leiden, warum sollten wir die medizinischen, psychologischen Dinge, die uns zur Verfügung stehen, dann nicht nutzen, um Leid zu mindern? Das tun wir in so vielen anderen Bereichen auch und das finde ich gut. Und das finde ich auch in diesem Bereich gut."
ZUR PERSON SAMUEL SCHELLE
Samuel Schelle ist seit September 2020 Pfarrer in der Gemeinde Stetten am kalten Markt auf der Schwäbischen Alb.
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Dieses Gesetz soll endlich das seit 1980 geltende Transsexuellengesetz ablösen.
Das Bundesverfassungsgericht hat zur Auflage gemacht, dass das Transsexuellengesetz (TSG) teilweise geändert werden muss.
Das steht auch im Einklang mit EU-Richtlinien.
Hier ein Interview mit einem Betroffenen. Eine Frau, die sich jetzt als Mann wohlfühlt.
Textauszug:
"Ich bin von Gott so geschaffen, wie ich bin, als transidenter Mann und ich kann das auch in der Bibel so lesen. Gott begleitet mich, Gott ist für mich da und Gott hat die Menschen sehr vielfältig und unterschiedlich erschaffen.
Die Übersetzung „Gott schuf Mann und Frau“ ist in meinen Augen eine schlechte Übersetzung. Man kann das nämlich auch so übersetzen: „Er schuf sie als männlich und weiblich.“
Gott schuf auch Tag und Nacht und trotzdem haben wir die Dämmerung morgens und abends. Vielleicht bin ich irgendwo da, in der Dämmerung drin und bin männlich und weiblich. Ich glaube, dass alle Menschen männlich und weiblich sind.
Das wissen wir doch: Wir haben alle weibliche und männliche Anteile.
Samuel: Genau. Warum soll es dann nicht auch eine männliche Seele, männliche Identität, männliche Eigenschaften, männliches Denken und Fühlen in einem weiblichen Körper geben? Warum sollte Gott sich da begrenzen?
Zugleich frage ich: Wenn Menschen leiden, warum sollten wir die medizinischen, psychologischen Dinge, die uns zur Verfügung stehen, dann nicht nutzen, um Leid zu mindern? Das tun wir in so vielen anderen Bereichen auch und das finde ich gut. Und das finde ich auch in diesem Bereich gut."
ZUR PERSON SAMUEL SCHELLE
Samuel Schelle ist seit September 2020 Pfarrer in der Gemeinde Stetten am kalten Markt auf der Schwäbischen Alb.
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